12.03.2010
3D-Optik eröffnet Kinos neue Perspektiven
Ob "Avatar", "Monsters vs. Aliens" oder "Alice im Wunderland": Die Blockbuster in
3D-Optik wecken nicht nur bei Kinobetreibern Optimismus. Neben der höheren Auslastung von Kinosälen bieten 3D-Produktionen neue Umsatzmöglichkeiten und viel gestalterisches Potenzial für Vermarkter. 3D-Spots könnten zu einem relevanten Erlösträger der Zukunft werden. Thomas Stilper, Geschäftsführer der Cinema Advertising Group (CAG) in Fürth sagt: "Wenn es dieses Jahr mit den Buchungen so weiterläuft, werden wir 3 bis 4 Prozent unseres Umsatzes damit erlösen." Der Hamburger Kinovermarkter und Markführer Werbeweischer rechnet damit, dass 3D-Spots schon in den nächsten Jahren 5 bis 10 Prozent des Umsatzes erwirtschaften.
Dieses Potenzial wird aktuell noch nicht ausgeschöpft. Im Vorfeld von 3D-Filmen sind bisher Werbespots zu sehen, die aus einer
2D-Vorlage konvertiert wurden. Doch auch die technologische Kompromisslösung zeigt Wirkung. Werbeweischer stellte fest, dass ein nachträglich in 3D konvertierter Werbefilm von Samsung, der im Vorfeld von "Avatar" zu sehen war, eine dreimal höhere ungestützte Werbeerinnerung erzeugte als ein durchschnittlicher 2D-Werbefilm. Das weckt das Interesse potenzieller Kunden. Jochen Preusche, Managing Director bei Optimedia, geht davon aus, dass 3D-Werbespots aufgrund ihrer stärkeren emotionalen Aufladung insbesondere für Markenartikelhersteller interessant sein werden. hor
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