Drei-Stufen-Test
12.02.2010
Kommentar: Warum ein Freifahrschein für Tagesschau.de die private Onlinepresse bedroht
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12.02.2010
Danach wäre Tagesschau.de ein eigenständiges Angebot, das im Netz quasi alles anbieten darf, ohne Pflichtbezug zum TV-Programm, also mehr als nur „Sendungsbegleitung". Nicht nur bewegte Bilder, sondern auch Texte, also presseähnliche Angebote, elektronische Zeitungen. Inklusive der Archive, fast unbegrenzt. Und der Jahresetat von Tagesschau.de soll innerhalb von vier Jahren um 50 Prozent von 4,1 auf 6,1 Millionen Euro steigen. Außerdem sollen die Angebote von Tagesschau.de „ohne weitere Prüfung auf allen technischen Verbreitungswegen zugänglich gemacht werden", zitiert Spiegel Online das Gutachten. Also: Freie Bahn für öffentlich-rechtliche Apps und Angebote für iPad und Co.
Da ist HORIZONT.NET gerne behilflich. Was also passiert, wenn die neun ARD-Rundfunkräte, die Gemeinschaftsangebote wie Tagesschau.de absegnen müssen, bis Ende August das Konzept gemäß Gutachten durchwinken und danach auch die niedersächsische Staatskanzlei als zuständige Rechtsaufsicht zustimmt?
Ein Trauerspiel in 5 Akten:
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