Studie
09.03.2012
Food-Konzerne können mit regionalen Produkten punkten
Die Ernährung der Deutschen ist von vier Megaentwicklungen geprägt: einem Naturtrend, dem Traditionstrend, dem Wissenschaftlichkeitstrend und dem Ästhetisierungstrend. Das fördert eine Studie zutage, die der HORIZONT-Schwestertitel „Lebensmittel Zeitung“ mit Gruner + Jahr Media Sales, Linie Style und den Zeitschriften "Brigitte" und "Essen & Trinken" durchgeführt hat.
Die Analyse, die Rheingold vorgenommen hat, zeigt dabei auf, dass vor allem zwei Trends künftig das Verbraucherverhalten prägen werden: Natur und Wissenschaftlichkeit. Zudem hat die Studie zehn Ernährungstypen ermittelt. Die Tafelfreudigen etwa halten klassische Familienwerte hoch und pflegen einen kultivierten, gehobenen Lebensstil. Bei den Salat-Singles hingegen handelt es sich primär um Frauen, die auf eine frische, gesunde und stark figurorientierte Ernährung achten. Naturisten hingegen achten auf den bodenständigen Genuss. Sie kaufen etwa eher auf dem Wochenmarkt ein und haben eine Affinität zu Food- und Gartentiteln.
Medien hingegen können überzeugen, indem sie bei der Ernährung zur Heimat werden. Was pathetisch klingt, hat einen handfesten Hintergrund. Medien können Ernährungsthemen aufgreifen und treiben. Und sie können informieren, zur Meinungsbildung beitragen und Identitäten stiften. Vor allem aber können sie nach Ansicht der Initiatoren Ernährung inszenieren, in TV über Kochshows genauso wie über aufwändig produzierte Printstrecken. Und damit zur Inspriationsquelle für zahlreiche Ernährungsstile werden. Mehr Informationen zur Studie gibt es im Web. mir
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