20.05.2008
Studie: Nur EM-Sponsor Coca-Cola kann bislang bei den Verbrauchern punkten
Die meisten EM-Sponsoren werden rund einen Monat vor Beginn des Turniers von den deutschen Verbrauchern nur verhalten wahrgenommen werden. Das ergibt eine Befragung, die das Düsseldorfer Marktforschungsinstitut Innofact bei rund 1000 Verbrauchern im Dezember 2007 und erneut im Mai 2008 durchgeführt hat.
Viele EM-Sponsoren wurden vor sechs Monaten deutlicher als Sponsoren wahrgenommen als heute. Einzige Ausnahme ist der offizielle Sponsor Coca-Cola: Ungestützt konnte Coca-Cola seine Bekanntheit als EM-Sponsor in den letzten Monaten von 24 Prozent auf 27 Prozent steigern, gestützt von 68 Prozent auf 70 Prozent. Die massive TV-Spot-Präsenz von Coca-Cola mit EM-Bezug zeigt somit Wirkung.
Der Ausrüster der deutschen Nationalmannschaft, Adidas, hat dagegen innerhalb des letzten halben Jahres deutlich an Wahrnehmung verloren: Im Dezember konnten gestützt 68 Prozent den Sportartikelhersteller als Sponsor benennen, kurz vor dem EM-Start im Mai hingegen nur noch 58 Prozent. An dritter Stelle folgt Sponsor McDonalds mit einer gestützten Bekanntheit von 58 Prozent, gegenüber 59 Prozent vor sechs Monaten und Mastercard mit einer gestützten Bekanntheit von 43 Prozent gegenüber 46 Prozent im Dezember 2007.
Auffällig: Ab dem fünften Platz der gestützten Sponsorenrangliste folgen Unternehmen, die von den Verbrauchern fälschlicherweise als Sponsoren wahrgenommen werden: Nike, Bitburger, Puma, Mercedes-Benz und Warsteiner. kj
- Marketing 9. Mai 2008: Fußball-EM: Sponsoren kommen nicht in die Gänge
- Medien 7. Mai 2008: Massenwirksamer Handy-TV-Start zur EM platzt
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