Markteinführung
10.07.2008
iPhone: T-Mobile erwartet zum Start Engpässe
T-Mobile hat das Vertriebsnetz zum morgigen Verkaufsstart der neuen Generation des iPhone massiv ausgeweitet. Neben den 800 Telekom-Shops bieten 1000 weitere Vertriebspartner das Gerät an - darunter Gravis, Euronics sowie Debitel über die Media-Saturn-Holding. Dennoch erwartet der Bonner Mobilfunker zum Launch Engpässe. "Insbesondere in Großstädten kann es bei einigen Varianten eng werden", sagte ein Sprecher des Unternehmens auf Anfrage von HORIZONT.NET.
Für die neue Generation des Apple-Handys verfüge T-Mobile bislang über "einige Tausend Vorbestellungen", so der Sprecher weiter. Auf ihrer Website bereitet die Telekom-Tochter ihre Kunden bereits auf "verzögerte Lieferzeiten" vor - und auch Vorbestellungen werden deshalb nicht mehr angenommen.
Einen erhöhten Absatz des neuen Apple-Handys verspricht sich T-Mobile vom veränderten Geschäftsmodell zum Verkaufsstart: So ist es dem Bonner Mobilfunker im Gegensatz zum Vorgängermodell erlaubt, die Geräte im Handel zu subventionieren. Die 8 Gigabyte-Variante des iPhone 3G ist deshalb schon für 1 Euro erhältlich - die monatlichen Kosten schlagen dafür allerdings mit 69 Euro zu Buche.
Mit Interesse blickt T-Mobile zugleich in Länder, in denen das neue iPhone zum Start auch als Prepaid-Variante angeboten wird. Das ist etwa in Italien der Fall: Dort bieten Vodafone und Telecom Italia das 8 Gigabyte-Model für 499 Euro an, die größere 16 Gigabyte-Variante kostet ohne Vertragsbindung 569 Euro.
Bei T-Mobile denkt man offensichtlich darüber nach, solch eine Option auch deutschen Kunden zu bieten. "Eine Prepaid-Variante ist nicht ausgeschlossen", sagte ein Unternehmenssprecher gegenüber HORIZONT.NET ohne Details zu nennen. "Wir wollen alle Möglichkeiten ausschöpfen, die sich uns bieten", so der Sprecher weiter.
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