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iPhone: Apple greift Blackberry-Hersteller RIM und Nintendo an


Konkurrenten: Das iPhone von Apple ... 

Konkurrenten: Das iPhone von Apple ...

Da das iPhone von Apple von vielen professionellen Anwendern wenig beachtet wurde, legt CEO Steve Jobs nun nach. Apple orientiert sich nun am Blackberry. Weitere Killerapplikationen und Gadgets sollen den Absatz ankurbeln.
 
Besonders im Visier des in Cupertino beheimateten Konzerns ist Blackberry-Produzent RIM. Um mehr Geschäftskunden vom Nutzwert des Smartphones zu überzeugen, sollen jetzt endlich auch Push-Mail und Outlook-Abgleich integriert werden.
 Für Sommer ist das zweite Betriebssystem angekündigt. Mit diesen Neuerungen reagiert man offensichtlich auf User-Wünsche und die Kritik zahlreicher Computer- und Handy-Magazine. Ein kleines Waterloo für die in der gleichnamigen Stadt in Ontario beheimatete Firma Research In Motion, die damit auf ihr bisheriges Alleinstellungsmerkmal verzichten muss.
 
...und der Blackberry von RIM 

...und der Blackberry von RIM

Auch "Game Boy"-Erfinder Nintendo wird nun zumindest indirekt von Apple angegriffen. Beim in Kyoto ansässigen Headquarter wird man nun sehr genau auf neue iPhone-Software achten. Denn die kalifornische Marke hat angekündigt, mit Sega- und Electronic Arts-Spielen auch das Kind im Nutzer ansprechen zu wollen. Die mögliche Folge: Die Nintendo-Mini-Konsole DS und Sonys PSP könnten an Beliebtheit einbüßen. Außerdem will man sich weiteren Anwendungen öffnen, deshalb können nun Software-Entwickler neue Programme schreiben, die dann gegebenenfalls von Apple übernommen werden.
 
Auch Google, das seine Plattform "Android" zusammen mit Partnern wie Samsung, HTC und T-Mobile als offenen Standard für das mobile Web anbietet, dürfte die Neuerungen beim iPhone sehr genau beobachten. Denn bereits jetzt sprechen Branchen-Blogs vom iPhone als "de-Facto-Plattform" .
 
Bis Jahresende sollen nach dem Willen des Apple-Patriarchen Steve Jobs 10 Millionen iPhones verkauft werden - bislang habe das Unternehmen aber nur 4 Millionen verkauft, berichtet das "Wall Street Journal".
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