Werbeverbote
21.08.2009
Zwangsgeld wegen unerlaubter Werbung: Assauer will Rechtsmittel einlegen
Im Streit um den vermeintlichen Verstoß von Rudi Assauer gegen das Werbeverbot für Glücksspiele geht der ehemalige Fußball-Manager jetzt in die Offensive. Eigenen Angaben zufolge will der Werbepartner der Biermarke Veltins und langjährige Manager des Bundesligisten Schalke 04 rechtliche Schritte gegen die Bezirksregierung Düsseldorf einleiten.
Diese hat den 65-Jährigen nun mit einem Zwangsgeld von 50.000 Euro gedroht. Begründung: Der Zigarren-Fan betreibe Werbung für illegale Sportwetten. „Ich werde Rechtsmittel einlegen", kündigt Assauer am heutigen Freitag an. Eigentlich habe er ja Besseres zu tun, als sich vor den Gerichten herumzuschlagen. "Aber die lassen mir ja keine andere Wahl", so Assauer weiter.
Dass er damit gegen das seit längerem bestehende Werbeverbot für Sportwetten verstoßen haben soll, kann Assauer kaum glauben: „Ich verstehe die Aufregung um meinen neuen Fußball-Videoblog überhaupt nicht. Darin gebe ich ausschließlich meine persönliche Meinung zum aktuellen Fußball-Geschehen zum Besten", so Assauer. Dass man dafür vor Gericht gezerrt werde, halte er für einen Skandal. "Dabei werbe ich doch gar nicht für Betfair", beteuert Assauer. mas
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