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28.12.2009

Provider

von Marco Saal,
Ressortleiter HORIZONT.NET

Werbeoffensive: 1&1 schickt Service-Manager als Testimonial ins Fernsehen


1&1 startet mit einer breit angelegten Werbeoffensive ins Jahr 2010. Mit dem Auftritt schlägt der Provider aus dem Hause United Internet ein neues Kapitel in seiner Werbegeschichte auf. Grund: Die von Jung von Matt/Elbe entwickelte Kampagne dreht sich diesmal nicht wie sonst um neue Angebote rund um die Themen Internet-Zugang und Hosting, sondern um die Service-Angebote des in Montabaur ansässigen Unternehmens.
 
Im Mittelpunkt steht das Medium TV. Seit dem 24. Dezember ist das neue Commercial des DSL-Anbieters auf allen reichweitenstarken Sendern zu sehen. Die Hauptrolle in dem 50-Sekünder spielt mit Marcell D’Avis ein langjähriger Mitarbeiter der DSL-Marke. Der frischgebackene Leiter der neu geschaffenen Unit Kundenzufriedenheit, der als erster Mitarbeiter des Konzerns als Testimonial in einer Kampagne auftritt, wird in dem Commercial gewissermaßen als personifizierte Servicegarantie inszeniert.
So verspricht der 37-Jährige, dessen Verdienste in seiner inzwischen 16-jährigen Unternehmenszugehörigkeit in dem Spot zunächst ausführlich gewürdigt werden, sich ab sofort mit seinem Team persönlich um die Fragen der 1&1-Kunden zu kümmern. Dabei legt er die Messlatte hoch: "Wenn bei Ihnen irgendetwas nicht richtig läuft, bringen wir es zum Laufen. Wenn Sie mit einem Produkt nicht hundertprozentig zufrieden sind, verbessern wir es", verkündet D’Avis den deutschen TV-Zuschauern - und hält zuguter Letzt sogar seine Visitenkarte mitsamt der persönlichen E-Mail-Adresse davis@1und1.de in die Kamera.
 
Mit der Kampagne will die United-Internet-Tochter ihre kürzlich gestartete Kundenzufriedenheitsoffensive nun auch kommunikativ unterfüttern. Ziel sei es, im Jahr 2010 die Themen Service und Qualität stärker in den Mittelpunkt zu rücken, teilt das Unternehmen mit. Das gilt nicht nur für die Kommunikation. So plant 1&1 eigenen Angaben zufolge zahlreiche Customer-Care-Maßnahmen, Produktoptimierungen und Prozessverbesserungen für Neu- und Bestandskunden. Dafür hat der Provider einen zweistelligen Millionenbetrag eingeplant. mas
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Leser-Kommentare zu diesem Artikel (6)
Martin Schrieder sagte am 29.12.2009 um 19:59

Lustig

Das ist doch totaler Blödsinn. Das Web macht sich lustig über Marcell Davis. Und 1und1 verkackeiert seine Kundschaft. Soll wirklich jemand glauben, der gute Mann kümmere sich "persönlich", nur weil er seine E-Mail-Addy in die Kamera hält? Dann müsste er bei einem Laden wie 1und1 ca. 20 Mails pro Minute beantworten, oder? Das wird hart.
Gero Herman sagte am 30.12.2009 um 20:13

Eine ganz gewöhnliche Kampagne

Das ist eine ganz gewöhnliche Kampagne, mit der ganz normalen Zielgruppe: Die Dummen. Jene Dummen, die auch glauben, dass sich Herr Kaiser persönlich um ihre Versicherungsangelegenheiten kümmert. Jene Dummen, die glauben, dass sich etwas ändert, wenn die Abteilung "Customer Care" in "Kundenzufriedenheit" umbenannt wird. Die nicht ganz so Dummen geigen dem virtuellen Herrn D?Avis im 1und1-Blog die Meinung. Mal sehen wie lange das offen bleibt bis 1und1 einen "Vodafone" macht und das Blog wieder auf Corporate-Blablabla umstellt.
hanne sagte am 01.01.2010 um 19:49

lach

wir waren vorher bei freenet waren zufrieden . seit dem 1.12.2009 ist es ja 1und1 seit dem habeen wir probleme mit unserem anschluß , und unseren vertrag wird auch nicht mehr ein gehalten . wir finde es nur lachhaft .
Dennis59 sagte am 02.01.2010 um 08:20

Erbarme, die Hesse komme

Ein typisches Beispiel für ein "Negativ Marketing". So jemand würde ich nicht mal zum Bäcker schicken Brötchen zu kaufen. Geschweige denn zu 1&1 zu wechseln. Und dieser Effekt ist gewollt. So bringt man sich ins Gespräch . . . .
martin sagte am 03.01.2010 um 14:35

nicht lustig...

...sondern traurig ist das ganze eher. 1. weil es kunden- und volksverdummung und 2. weil es der feder von jvm ensprang
blabla sagte am 04.01.2010 um 14:40

Matt / Bauer

1. Der Spot von der Elbe ist eher schlechter Durchschnitt. 2. Im Vergleich mit dem Portfolio von Matt Bauer erscheint er dann plötzlich doch unglaublich leicht, intelligent und unterhaltsam.

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