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Volkswagen für alle: Carsharing-Projekt "Quicar" startet in Hannover


VW gibt Startschuss für Quicar

VW gibt Startschuss für Quicar

In den Innenstädten wird die Dichte der Carsharing-Anbieter immer höher. Jetzt steigt Volkswagen nach Daimler, Peugeot und BMW in den Zukunftsmarkt der Mobilitätsdienstleistungen ein. Am 16. November startet Europas größter Autobauer in Hannover das Projekt "Quicar - Share a Volkswagen".
 
An 50 zentralen Punkten in der niedersächsischen Landeshauptstadt stehen 200 VW Golf Blue Motion zur Kurzzeit-Miete bereit. Die Kunden können die Fahrzeuge für sechs Euro 30 Minuten leihen. Danach kostet jede weitere Minute 20 Cent. Versicherung und Sprit sind inklusive. Für Kunden, die länger einen VW mieten wollen, gibt es "Quicar Plus". Hier liegt die Mindestmietdauer bei zehn Stunden, zudem stehen dann zusätzlich 70 Fahrzeuge zur Verfügung, darunter ein Beetle (Mietpries: 40 Euro) und ein VW Up (Mietpreis: 30 Euro). Perspektivisch will VW das Angebot auf 100 Standorte in Hannover hochfahren.
VW bewirbt die Aktion mit Riesenposter und Social-Media-Aktivitäten 

VW bewirbt die Aktion mit Riesenposter und Social-Media-Aktivitäten

Den Start des Projektes begleitet in Hannover eine Out-of-Home-Kampagne auf Plakaten und in öffentlichen Verkehrsmitteln. Die Hamburger Werbeagentur Kemper Trautmann Change hat ein Konzept entwickelt, dessen Kern das Teilen ist. Ein 50 Quadratmeter großer Digitalscreen am Hauptbahnhof von Blow UP Media, ein Unternehmen der Ströer Gruppe, ist das mediale Herzstück der Kampagne. Die Hannoveraner sollen hier ihre Gedanken zum neuen Carsharing äußeren. Für vier Wochen werden pro Tag bis zu einhundert Posts, Tweets und Blogeinträge zu sehen sein. 
 
Für Christian Klingler ist der Eintritt ins Carsharing-Zeitalter ein Schritt in die Zukunft. „Volkswagen und Carsharing passen hervorragend zusammen. Mit Quicar machen wir individuelle Mobilität vielen Menschen in der Großstadt zugänglich", sagt der Vorstand Vertrieb und Marketing der Marke Volkswagen. Und eines ist dabei sicher - nehmen die Hannoveraner das Angebot an, wird VW über weitere Städte und Märkte nachdenken. Car to go, das Gegenstück aus dem Daimler-Konzern,  hat schließlich auch mal klein angefangen: in Ulm. mir
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