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HORIZONT.NET
15.07.2009

Interview

von Marco Saal,
Ressortleiter HORIZONT.NET

Vodafone-Marketer Gründgens: "Wir wussten, wir werden auch polarisieren"


Vergangene Woche wurde der lange erwartete neue Markenauftritt von Vodafone mit dem Claim „Es ist Deine Zeit" exklusiv in HORIZONT und per Spot-Premiere auf HORIZONT.NET vorgestellt. Die Folge war eine wahre Flut meist negativer Kommentare und eine Debatte bislang unbekannten Ausmaßes, die sogar von der Tagespresse aufgegriffen wurde. Marketingchef Gregor Gründgens nimmt gegenüber HORIZONT.NET nun erstmals öffentlich Stellung zur Kritik. Unsere Fragen wurden schriftlich beantwortet. 
 
Herr Gründgens, die zahlreichen Kommentare auf HORIZONT.NET sowie viele Beiträge in Blogs und anderen Medien lassen den Schluss zu, dass die neue Vodafone-Kampagne bei der deutschen Werbe- und Web-2.0-Gemeinde nicht sonderlich gut ankommt. Haben Sie mit solchen Reaktionen gerechnet?
Will sich mit konstruktiven Argumenten auseinandersetzen: Vodafone-Marketer Gregor Gründgens 

Will sich mit konstruktiven Argumenten auseinandersetzen: Vodafone-Marketer Gregor Gründgens

Gründgens: Es gab positives und negatives Feedback. Uns war klar, dass wir uns im Web 2.0 mit einem sehr kritischen Publikum auseinandersetzen, das kein Blatt vor den Mund nimmt. Und wir wussten, wir werden auch polarisieren. Wir werden auch kritisch hinterfragt und wir nehmen das auch ernst.
 
Können Sie die Schelte in Ansätzen nachvollziehen?
 
Gründgens: Es gab konstruktives und weniger konstruktives Feedback. Mit den konstruktiven Argumenten und Vorschlägen setzen wir uns auseinander. Wir sind angetreten, um auch mit und für die Web 2.0 Welt etwas zu tun.
 
Mit der Verpflichtung von bekannten Bloggern wie Sascha Lobo und Ute Hammelmann als Testimonials haben Sie sich auch bei der Web-2.0-Gemeinde offenbar eher Feinde als Freunde gemacht. Hat Vodafone die Blogger und Web 2.0-Macher, die ja eigentlich Wortführer der neuen Vodafone-Zielgruppe Generation Upload sind, falsch eingeschätzt?
 

Vodafone: Neuer Auftritt löst große Debatte aus

Der neue Markenauftritt von Vodafone wurde mit Spannung erwartet. Jetzt ist er da, und löst bei den Lesern von HORIZONT.NET und dem HORIZONT-Blog Off-the-record.de alles andere als Begeisterungsstürme aus. Ist die Kritik an dem Erstlingswerk von Scholz & Friends berechtigt? Urteilen Sie selbst!

Gründgens: Sascha Lobo und Ute Hammelmann sind keine Testimonials. Sie sind Menschen aus dem Leben, die Vorreiter eines Trends sind. Mit dem, was sie tun, stehen sie beispielhaft für die Generation Upload und sind darin bekannt geworden.
 
Hätten Sie sich nicht denken können, dass Blogger, die ja nicht unbedingt als Freunde von Kommerz und Werbung bekannt sind, laut aufschreien, wenn sich einer ihrer bekanntesten Vertreter von einem Unternehmen für dessen Werbung vereinnahmen lässt?
 
Gründgens: Sascha Lobo macht keine Werbung für Vodafone. Er steht für eine Einstellung, für Menschen, die die Möglichkeiten der digitalen Kommunikation nutzen, um ihr Leben aktiv und kreativ zu gestalten. Wir wollen echte Typen, echte Werbung mit authentischen Menschen.
 
Glauben sie trotz aller Kritik weiterhin, dass Sie mit der neuen Zielgruppe, dem Claim und der Kampagne auf dem richtigen Weg sind, oder wird es Anpassungen geben?
 

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Was führende Markenberater und Agenturmanager zur neuen Vodafone-Kampagne sagen, lesen Sie in der HORIZONT-Ausgabe von dieser Woche (29/2009).

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Gründgens: Wir glauben daran, dass die digitale Kommunikation unser Leben extrem verändert. Und wir halten die Zielgruppe, den Claim und auch die Kampagne für richtig. Werbung soll Aufmerksamkeit erzeugen und das ist zweifelsohne gelungen. Aber wir haben auch den Ehrgeiz, konstruktive Kritik in unsere Produkt- und Serviceentwicklung einfließen zu lassen und für die Generation Upload eine bevorzugte Plattform zu bieten. Die Fragen stellte Marco Saal
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Leser-Kommentare zu diesem Artikel (54)
Plannix sagte am 15.07.2009 um 11:47

Würg

Ich würde gerne Dieter Nuhrs T-Shirt zitieren, habe aber Sorge, dass ich dann hier nicht erscheine ;-) Und by the way: der PR-Agentur würde ich sofort die rote Karte zeigen. So viel Grütze habe ich schon lange nicht mehr gelesen - "Herr Lobo ist kein Testimonial". Was dann? Eine heilige Erscheinung?
mr.gonzo sagte am 15.07.2009 um 12:01

mhhh

nein! Lobo ist doch kein Testimonial! Wie kommt der böse Redakteur den darauf. Lobo hat das bestimmt umsonst gemacht. Das eine Kampagne polarisiert und damit Aufmerksam auf sich lenkt ist gut und richtig! Denn nur diese Kampagnen haben das Zeug dazu in den Köpfen hängenzubleiben. Beispiel: "Geiz ist geil". Aber vodafone ist laut den meisten Kritiken austauschbar und hat die falschen Testimonials (so nennt man das nunmal in unserer Branche) gewählt.
Dani sagte am 15.07.2009 um 12:10

Texter

"Polarisieren!?" Dieser Begriff läßt diesem Spot nun wirklich zuviel Ehre zuteil werden. Ich kenne viele Filme von der Cannes Rolle, die polarisieren weil sie schocken, aufrütteln, komplett neuen Grund betreten, eine Kategorie sprengen, oder einfach noch nie dagewesen sind. Der neue Vodafone Spot erfüllt keine dieser Kategorien. Er ist eher so ein "wanna be" Telekom-Filmchen. Was bitte soll daran polarisieren?
Thomas Klinger sagte am 15.07.2009 um 12:13

Zensur-Unterstützer

Vodafones traurige Rolle als Vorreiter und nachhaltiger Unterstützer der Lügenwelt und Zensurinfrastruktur von Frau von der Leyen macht dieses Unternehmen für alle die, die Web 2.0 verstanden haben unmöglich als Provider. Das kann auch Sascha nicht wieder rausreissen.
Michael Reuter sagte am 15.07.2009 um 12:16

Kommunikation

Die Vodafone PK und die anschliessende Werbekampagne sind grundsätzlich ganz normale Ereignisse, die so oder so ähnlich jede Woche passieren. In diesem Fall jedoch gibt es eine gewisse Aufregung (die Vodafone sicher nicht weniger, sondern ehr mehr Kunden bescheren wird). Warum? Weil hier Web 2.0 / Social Media Testimonials eingesetzt werden? Nein. Weil gegen ein Grundprinzip von Social Media verstoßen wurde: Social Media kommt von unten, vom Nutzer, vom Teilnehmer. Mit nur zwei kleinen Änderungen hätte es diese "Aufregung" nicht gegeben: a) Sascha et al hätten die Social Media Gemeinde vor Kampagnenstart mit ins Boot holen sollen, quasi als flankierende Maßnahme. Wer aus dm Social Media Umfeld hätte denn nicht mitgemacht, wenn er/sie "Insider" gewesen wäre und "wir alle" "die Anderen" überrascht hätten? b) Vodafone im allgemeinen und Herr Gründgens im besonderen hätten besser kommunizieren müssen. Wenn die PK '2.0isiert' gewesen wäre und Herr Gründgens in Tonalität, Wortwahl und Inhalt nicht nur den klassischen PK-Besucher, sondern auch die Social Media Welt erreicht hätte, wäre auch dies ein Erfolg geworden. So ist es eben nur "Aufregung", von der wir aber alle wissen, dass sie durchaus für Neugeschäft gut ist ;-)
MP sagte am 15.07.2009 um 12:18

Ach herrjeh...

... na das muss man ja dann nicht mehr groß kommentieren. (-:
Peter Scoll sagte am 15.07.2009 um 12:21

Sicher

Diese PR Blase ist unglaublich. Inhaltsleer. Erbärmlich wenn mann versuchen muss seine MArke mit "Nichts" aufzuladen, weil es nichts Positives gibt.
H. Ammelburg sagte am 15.07.2009 um 12:40

Lieber Herr Gründgens!

In allen Ehren: die Kampagnenmotive sind anstandslos, aber nun wahrlich nichts besonderes. Nur hat sich - das ist offensichtlich - beim Thema Web 2.0 jemand gewaltig verhoben. Da Sie kaum ein Lobo-Anhänger sein dürften, sehe ich die Ursachen woanders... Aber wenn "Sascha Lobo und Ute Hammelmann [...] keine Testimonials? sind und Lobo "keine Werbung für Vodafone" macht, dann heißt das für mich auch in letzter Konsequenz, dass es gar keine Vodafone-Kampagne gibt. Es gibt wahrscheinlich nicht einmal einen Werbeetat, aus dem die bezahlt worden sind. Das ist doch lächerlich. Ihre Ausführungen hier haben mich einfach nur an das Interview Klaus Kocks im Spiegel erinnert: http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,459450,00.html
Ralf Henke sagte am 15.07.2009 um 12:53

Ohnmacht

Die Erklärungsversuche von Herrn G. sind ja fast schon rührend. Ähnlich wie die Aussagen von Bob Lutz zur "revolutionären" neuen Kommunikation von General Motors (in etwa: "Die Kommunikation wird zukünftig klar für die Werte der einzelnen Marken stehen." Hört, hört.) zeigt dies aber alles nur eines: Die Orientierungs- und Ahnungslosigkeit die allenthalben in den Marketing-Chefetagen vorherrscht. Dass selbst Agenturen dies in der Masse nicht ändern können, scheint jedoch in der Tat neu. Traurig!
Nicole sagte am 15.07.2009 um 12:59

Austauschbar

Von "polarisieren" kann meiner Meinung nach keine Rede sein - die TV-Werbung ist schlicht und einfach "austauschbar".
fummel sagte am 15.07.2009 um 13:00

Gesucht: Substanz.

So macht man es heute: wenn schon verkackt, dann ruhig noch mal voll draufhauen. Kompliment [edited by admin], zumindest was Chuzpe betrifft, ist er sein Geld wert. Dreistigkeit trifft auf Ahnungslosigkeit und heraus kommt Scheinheiligkeit ? so muss zeitgemäßes Marketing aussehen. Wo sind eigentlich die Leute in Marketingabteilungen und Werbeagenturen geblieben, die was von Ihrem Job verstehen?
Ilona sagte am 15.07.2009 um 13:11

Nur Authentizität überzeugt nachhaltig

@Michael Reuter Vielen Dank auch für die Reflexion des Begriffes von 'Social Media'. Es ist schon gewagt, wenn Konzerne diesen Begriff in den Mund nehmen, da er für einen Kommunikationswandel im sozio-ethischen Kontext steht. Hierfür gibt es mittlerweile eine eigene Agenturszene, die in erster Linie auf Networking-Strukturen setzt und sich seit Jahren auf hohem Niveau auf Nachhaltigkeit und Social Media spezialisiert hat. Ich erlaube mir zu unterstellen, dass S&F (die sicherlich unbestrittene Kompetenzen haben) hiervon Lichtjahre entfernt ist und die meisten Agenturen darüber reden, wie ein Blinder über Farbe. Konsumenten überzeugt man nur, indem sich ein Unternehmen authentisch in seiner Außendarstellung präsentiert. Deshalb kann die Kampagne keine durchschlagende Wirkung erzielen; sie wirkt aufgesetzt. Vielleicht eine Anregung an diesem Punkt weiter zu denken, bzw. zu eruieren, welche Werte Vodafone wirklich zu vermitteln hat. Sonst ist es - wie Millionen andere Kampagnen - eine austauschbare Konsumaufforderung.
Matt sagte am 15.07.2009 um 13:17

Polarisieren? Worthülsen sollte ein Verb werden.

Erst macht man einen kantenlosen Spot... und wenn dann Kritik kommt spricht man von "polarisieren". Manchmal sollte man bei der "no comment" Politik bleiben.
thorsten s sagte am 15.07.2009 um 13:18

vodafone "sucks"

die machen mittlerweile zu viel falsch.. das portal ist ne katastrophe, die kampagne nicht wirklich überzeugend.. die sollten sich mal focusieren und wieder ihr geld in das produkt stecken.. just my five cents
Gizmo sagte am 15.07.2009 um 13:40

Da muss ich widersprechen

Da muss ich Herrn Gründgens widersprechen. Auf der Pressekonferenz die ja als Video überall abrufbar ist, wird Sascha Lobo als Testimonial ausdrücklich angekündigt. Herr Gründgens hätte bei der eigenen PK eben besser zuhören müssen.
Matt sagte am 15.07.2009 um 14:15

...

--> http://vimeo.com/5602853 1984: Es ist deine Zeit. Socialmedialists nutzen die Kampagne, um den Blick hinter den Konzern zu propagieren: http://www.golem.de/0904/66524.html Willkommen im Web 2.0
Matz sagte am 15.07.2009 um 14:48

Selbst die FAZ...

...rammt die Kampagne in Grund und Boden. Zitat: "Mit erstaunlicher Indolenz plaudert man bei Vodafone auch nach dem Debakel einfach weiter, schwadronierte vom Dialog mit der "Generation Upload", während draußen im Netz überdeutlich wurde, dass man von solchen Leuten absolut nicht als Partner gesehen werden möchte..... Ein Spektakel auf allen Kanälen, das zukünftigen Werbern als 200 Millionen teures Beispiel dienen wird, wie man sich im Internet umfassend - oder wie man in der Branche sagt: 360 Grad - den Ruf ruiniert."
matthias sagte am 15.07.2009 um 15:18

Ruf ruinieren

"...oder wie man in der Branche sagt: 360 Grad - den Ruf ruiniert." Meiner Ansicht nach gab es da gar nichts mehr zu ruinieren. Ich hatte mir schon geschworen, nie wieder bei Vodafon Kunde zu sein, als sie noch Mannesmann hießen. Und das nicht, weil ich besonders weitsichtig wäre, sondern weil schon damals Tarife und Service nicht akzeptabel waren.
Pierre sagte am 15.07.2009 um 18:14

Oh Gott, wie peinlich...

Eieiei, was soll er auch schon sagen, der arme Herr Gründgens... Ds ihm da leider der absolute, megapeinliche, fachlich-konzeptionell grottige Flop passiert ist, der jedem Marketer meistens nur einmal im Leben passiert, weil er anschliessend weg vom Fenster ist? Also: habt etwas mehr Mitleid!
zappatronic sagte am 15.07.2009 um 18:21

Pseudoauthentizität

...und als sie das Ziel aus den Augen verloren, verdoppelten sie ihre Anstrengungen.
Der GenerationUpload-Experte sagte am 15.07.2009 um 19:11

Polarisieren?!?

also, wenn s&f mitarbeiter und vodafone angestellte den spot gut finden und der rest der welt den spot schlecht findet, würde ich nicht von "polarisieren" sprechen. nein. sowas macht man nicht.
riffmaster sagte am 15.07.2009 um 19:19

Haben wir wieder was gerlernt vom Bernd

Sascha Lobo und Ute Hammelmann sind keine Testimonials. Sascha Lobo macht keine Werbung für Vodafone. Und die Erde ist übrigens eine Scheibe.
Futurist sagte am 15.07.2009 um 20:20

Es hätte so schön sein können

Mein vollkommen ernst gemeinter Vorschlag an Vodafone, wie man das ganze Ding hätte durchziehen MÜSSEN: 1. Zwei PKs. 2. Eine normale PK für Journalisten, meinetwegen auch im Web, aber dann hier auf Horizont oder oder. 3. Eine interaktive crazy web 2.0 PK für die ganze Welt. Gerne auch mit Marketing-Ansätzen, aber vor allem lustig, unterhaltsam, ehrlich, menschlich. 4. Eine Produktbombe auf der PK. Telefon-Flat ins Vodafone- und Festnetz (optional 5e pro weiteres Netz), ein paar Frei-SMS und MMS, 20 GB Datenflat (danach Edge-Speed) zum fairen Preis. 5. Das Produkt exklusiv auf der Social-Media Seite oder dem Vodafone-Blog vertreiben. Boom.. Der Spot und die gesamte Kampagne sind grundsätzlich nicht verkehrt. Nur das was dahinter steckt ist optimierenswürdig!!! Mal wieder stehen die Werber somit am kürzeren Hebel. Da kann man noch so viel kommunizieren, so lange das Produkt nicht mitkommt, ist es für die Katz.
jens sagte am 15.07.2009 um 21:15

Herr Gründgens, ich verstehe Sie nicht

Wie kann es sein, dass man so viele Fehler macht? Das hat definitiv nichts mit "Polarisieren" zu tun, hier kann man Ihnen und Ihrer Agentur nur schlechte Arbeit attestieren, die mit einer äußerst schlechten Verbindung ihres Produktes Handytelefonie gleichzusetzen ist! Die PK ein Katastrophe, die Ausführung Ihrer Kampagne halbherzig und dann gestern den unverzeihlichen Fehler Twitter Accounts in einer Online Kampagne zu faken, die dann u.a. unter twitter.com/dicekind gleich von der Telekom/oder einem Web 2.0 Witzbold registriert wurden! So kann und darf man nicht arbeiten, das Bild der Arbeit der Marke Vodafone wird hierdurch nachhaltig eingetrübt! Ich war ein Fan von Ihrer Marke, die Telekom hatte wenig zu bieten, diese Bild hat sich in den vergangenen Tagen dramatisch geändert! Schlimm, Sie sollten mal über diese ganzen Kommentare nachdenken!
michael sagte am 15.07.2009 um 23:07

Die Frisur macht?s

Wer Web 2.0 machen will braucht die richtigen Testimonials mit einer Web 2.0 affinen Frisur. Fein. Vodafone hat einen und wir jetzt auch. Wir gucken Web 2.0: http://www.facebook.com/home.php#/pages/HOI-is-the-new-freedom-of-communication/102667477046?ref=nf
harry trueman sagte am 15.07.2009 um 23:47

Hä?

Vodafone polarisiert vielleicht insofern, als man darüber streiten kann, ob der Spot nun "langweilig", "todlangweileig" oder "todsterbenslangweilig" ist. Im Übrigen hat Herr Gründgens Recht: Lobo ist kein Testimonial. Er ist eine Karikatur seiner selbst.
Florian sagte am 16.07.2009 um 09:32

Typisch deutsch.

Neider, Verlierer und Fake-Namen schreiben eine Kampagne nieder. Das gab es in den letzen Jahren bei nahezu jeder großen Kampagne. Der Horizont sollte überlegen, ob er dies weiter zulässt und ob die Branche sich weiter gegenseitig runterziehen soll. Eine Anmeldung via Facebook Connect wäre doch eine interessante Lösung um nur ehrliche, negative/neutrale/positive Meinungen zuzulassen und die Gesichter hinter den Posts zu kennen. Die Vodafone-Kampagne ist aus meiner Sicht eine ganz normale Kampagne und gleichzeitig ein sehr mutiger Schritt Richtung Web 2.0. Wie man heute in der Print-Ausgabe der Horizont lesen kann, scheint Vodafone auch immer mehr Fans auf StudiVZ, Facebook & Co. zu gewinnen. Bin gespannt wie die Kampagne im Markt wirkt. Vielleicht liest man ja dazu mal etwas in 2-3 Monaten.
H. Ammelburg sagte am 16.07.2009 um 10:28

StudiVZ-Gruppe Generation Upload: 82 Mitglieder

Die Gruppe Generation Upload hat satte 82 Mitglieder (Stand 16.7.2009). Respekt. und die vz-Gruppe Vodafone Deutschland scheint es schon länger zu geben.
einKoch sagte am 16.07.2009 um 10:58

Polarisieren, aha

die einen finden es gut, die anderen nicht. Also ist es polarisierend. Aha. das für ein paar Millionen. Leute, ihr habt Web2.0 immer noch nicht richtig verstanden. Außerdem leben wir, also wir und nicht ihr (schon gar nicht Vodafone) im Web 3.0 Zeitalter. AUFWACHEN!! Guten Morgen. Wer soll euch denn diese Werbeaussage glauben? Szenen aus dem wahren Leben! Lächerlich und völlig absurd. Soviel zur Werberealität, welche mal wieder keine ist. Man, sind wir Verbraucher alle dumm.
Der Experte sagte am 16.07.2009 um 11:10

---

wenigstens das generation upload quiz auf facebook ist ein erfolg. http://apps.facebook.com/generationupload/
Jann sagte am 16.07.2009 um 11:40

Sascha Lobotomie

Sascha Lobo hat nur das gemacht was er am besten kann: Busfahren.
AD sagte am 16.07.2009 um 11:52

Dann soll es wenigstens polarisieren!

Es ist echt zum schreien. Keiner versteht den Sinn der Kampagne, keiner fühlt sich wirklich angesprochen, niemand weiss warum er jetzt zu Vodafone wechseln soll etc.. aber Hauptsache alle reden drüber. Was ist das den für ein Konzept. Im nächsten Spot pinkeln alle an Regierungsgebäude und fotografieren sich dabei. Das versteht dann auch keiner aber es polarisiert wenigstens.
Rebecca sagte am 16.07.2009 um 13:30

Shakespearesque

Viel Lärm um nichts - fällt mir hier nur ein.... Sachlich bezogen kommentierend, ist der Spot eine langweilige Beliebigkeit. Einzig herausragend ist das vielleicht bis auf wenige Figuren, wirklich zahlreiche unsympathische Werbeträger gefunden wurden. Der Sänger ist an AK-haftigkeit kaum zu übertreffen, sobald er auftritt, bin ich versucht ab- und wegzuschalten. Und selbstverständlich sind sowohl Lobo als auch Hamelman Werbeträger. Die Aussage Lobo mache keine werbung für Vodafone ist lächerlich [edited by admin]. Lobos Bild ist auf einem mit Vodafone gebrandeten Plakat und in einem Werbespot zu sehen! Falls es zufällig dorthin kam und er tatsächlich keine Werbung für Vodafone macht, sollte er über eine Klage wegen unerlaubter Verwendung seines Fotos/ Bildes nachdenken. Ansonsten bleibt zu sagen, dass der Versuch aller Ehren wert ist. Jedoch hätte man statt 2-monatiger Vorbereitungszeit vielleicht eine 3-monatige draus machen sollen, um Spot und Spot-Verbreitung tatsächlich Social-Media-fähig zu gestalten. Polarisierend ist ein ebenfalls amüsanter Bewertung, der Spot polarisiert nicht, er ist langweilig, darin steckt kein Potential für Polarisierung. Einzig die Umsetzung der Kampagne polarisiert und das hätte man ausnutzen können, stattdessen wird ausschließlich von Seiten Vodafones reagiert und nicht agiert. Ich frage mich, wo das Produkt für die Generation-Upload ist? Wo ist das iPhone? Wo ist der optimale Datentarif? Wo ist die Kundenkommunikation, bzw. überhaupt die Breitschaft dazu, wenn nicht mal Callcenter und Mitarbeiter bereit sind zu helfen, bzw. überhaupt erreichbar zu sein? Idee gut, Mut hervorragend, aber nicht zuende gedacht und lustlos mittendrin aufgehört würde ich ins Klassenbuch eintragen. Ein paar Förderstunden und Nachhilfe fangen das aber wieder auf...
Dieter Later sagte am 16.07.2009 um 17:25

Viel geredet, nichts gesagt

Ich weiß jetzt, warum das Wetter momentan wieder so schön ist. Es ist die ganze heiße Luft die aus Vodafone rauskommt. Aber schön, wie der investigative Journalist M. Saal bei diesem Interview nachgehackt hat. Wie er sich wie ein Terrier in die Kehle seines Interviewpartners verbissen hat. Wie bei jeder schwammigen Aussage nachgebohrt wurde. Wie ... Ach ne, falscher Film. Ich muss da irgendwas verwechselt haben. Tschuldigung.
Cobajashe sagte am 16.07.2009 um 18:05

Leer

Hier hat man sich etwas vorgemacht. Es ist sehr schwer, so etwas wie eine Social Media Kampagne zum laufen zu bekommen. Alleine deshalb, weil keiner große Lust hat unnötig vollgelabert zu werden. Das ist doch wie auf ner Party, wo einen jemand mit belanglosen Dingen zutextet. Man entschuldigt sich auf die Toilette und kommt nie wieder. Wenn jemand witzig und geistreich ist, stellt man ihn seinen Freunden vor. Damit so etwas funktioniert, muß es die Leute (also die Träger von Social Media) schon interessieren, eine Art Mehrwert muß gegeben sein. Das ist hier nicht der Fall. Alleine die Kanäle zu bespielen reicht nicht. Es geht immer um Contend und hier ist das nicht gegeben. Viel Glück wird da genauso wenig helfen können, wie Sascha Lobo (dem es eh nur um Sascha Lobo geht und der auch nichts anzubieten hat).
marcosaal sagte am 17.07.2009 um 11:36

@Dieter Later

Hallo Herr Later, ich verstehe Ihren Einwand, und ich hätte ja gern bei einigen Antworten nochmal nachgefragt, ging aber leider nicht, weil das Interview nur schriftlich möglich war. Aber ich fand die Antworten dann doch zu interessant, um sie unseren Lesern vorzuenthalten...
Matz sagte am 17.07.2009 um 21:07

@ M. Saal und Dieter Later

Wenn die Fragen nur schriftlich eingereicht werden konnten, erwähnt ein professionelles Medium diese Tatsache. HORIZONT hat aber versucht, den Eindruck eines Live-Interviews zu erwecken. Zitat: "...Im Interview mit HORIZONT.NET nimmt Marketingchef Gregor Gründgens nun erstmals öffentlich Stellung zur Kritik: Herr Gründgens, die zahlreichen Kommentare auf HORIZONT.NET sowie viele Beiträge..." Ein bisschen mehr Ehrlichkeit würde HORIZONT gut zu Gesicht stehen.
Martin Grudzinski sagte am 17.07.2009 um 22:33

Prügel ist ein Erfolg??

Nun beteiligt sich auch die Süddeutsche Zeitung an der Diskussin und sagt u.a.: "Vodafone-Marketingchef Gregor Gründgens versucht, seine Werbefigur aus der Schusslinie der Kritik zu nehme. In einem Interview erklärte er, Lobo mache "keine Werbung für Vodafone". Diese Behauptung sorgt im Internet für Heiterkeit. Auch Gründgens Mitarbeiter üben sich in Schadensbegrenzung. Die Presseabteilung teilt mit, Werbung solle Aufmerksamkeit wecken - "und das ist uns gelungen." Gleichzeitig kümmert man sich um das negative Feedback im Netz. Doch die Angestellten sind nur technisch, aber nicht sprachlich auf die direkte Kommunikation mit Kunden vorbereitet. Im Vodafone-Firmenblog stehen Sätze wie: "Unser Daten-Tarife deckt derzeit schon eine breite Masse an Nutzungsszenarien ab." Im Kommentarbereich der offiziellen Webseite, hagelt es Kritik. Surfer Dave-Kay schreibt: "Ich weiß gar nicht, wie man deutlicher zeigen kann, dass man den Diskussionspartner nicht ernst nimmt." Wenige Tage nach dem Start der Kampagne muss Vodafone einen dauerhaften Imageverlust befürchten."
Romeo sagte am 18.07.2009 um 03:52

Schrott von Scholz & Friends

Da der ehemalige JWT`ler und Vodafone Kundenberater Frank-Michael Schmitt vor einiger Zeit zu Scholz&Friends gekommen ist, dachte man sich bring doch einfach auch Vodafone mit. Fragte sich nur mit welcher Kampagnen-Idee. Also wie gahabt die Sozi-Werbeclique von S&F in Berlin eingespannt und versucht "mal eine ganz andere Kampagne" zu machen... Sorry, aber selten so einen Schrott gesehen. Pheeew, nee nee, da vergeht einem alles. Der Fallschirmspringer mit Telefon? So ein Schwachsinn! Und der Claim? "es ist deine Z..." ähhh, hallo!? Ist das in der S&F Kaffeeküche entstanden? Wer in Gottes Namen hat es geschafft die Vodafone Chefs so zu benebeln diesen Claim einzusetzen. "Es ist deine Zeit!?" Haft-Zeit? Teil-Zeit? Alters-Teilzeit? Hallo, ist das Wort "Zeit" in irgendeiner Weise schön, oder vergesse ich da etwas? Mensch waren das noch schöne Tage mit "Make the most of now!" Anstatt verkrampft etwas aus Berlin herauszuholen sollte man lieber hin und wieder zu Saatchi nach London schauen ...? Nee nee, Vodafone CEO, die Kampagne iss nix! Romeo, Geneve
M. Saal sagte am 18.07.2009 um 09:27

@ Matz

Hallo Matz, ich habe die Anregung aufgenommen und noch im Text einen Hinweis eingefügt, dass die Fragen schriftlich beantwortet wurden, das ist in der Tat eine Info, die von Interesse ist.  Auch weil sich ja noch einige weitere Fragen aufgedrängt hätten...Den Vorwurf der Unehrlichkeit finde ich aber trotzdem etwas übertrieben. Immerhin hat sich Gründgens tatsächlich bei uns zum ersten Mal öffentlich zu der Kritik geäußert und unsere Fragen zum Thema beantwortet. Und das ist doch die Hauptsache. 
Susanne sagte am 19.07.2009 um 02:02

*

hatte mit gründgens schon mal als kunden zu tun als er noch bei coke war. hab ihn eigentlich als sehr straight in errinnerung gehabt. sehr hohe ansprüche und korrekturen bis ins kleinste detail. auch wenn ich ihn weder als besonders "cool" oder "up to date" einschätze, hatte ich damals schon das gefühl das er nicht ohne grund head of marketing (zumindest von coke deutschland) war. daher ist es mit ein rätsel was genau da bei dieser kampagne passiert ist und wieso sowas schreckliches dabei herausgekommen ist. Falsche Agentur/Kreative? Kunde hat sich zu sehr in die Kreation eingemischt? Versucht alles Richtig zu machen? Sich nicht entscheiden können? Mit der Brechstange versuchen modern zu sein? Angst vor einer mutigen Kampagne? Geld bei der Umsetzung eigespart und alles in Mediabudget investiert? Was genau da vorgefallen wissen wohl nur die Beteiligten. Und die können einem schon langsam leid tun.
Stephan Dörner sagte am 21.07.2009 um 02:45

Realsatire

"Sascha Lobo macht keine Werbung für Vodafone. Er steht für eine Einstellung, für Menschen, die die Möglichkeiten der digitalen Kommunikation nutzen, um ihr Leben aktiv und kreativ zu gestalten. Wir wollen echte Typen, echte Werbung mit authentischen Menschen." Ist das jetzt Doublethink 2.0? Ich fall vom Stuhl.
Svenja sagte am 21.07.2009 um 11:10

Svenni

Also allein schon dadurch, dass hier so wahnsinnig viel rumdiskutiert wird hat Vodafone doch alles richtig gemacht. Egal ob der Spot nun gut oder schlecht ist, Testimonial ja oder nein, das alles ist doch total egal. Eine Werbung ist gut und erfolgreich wenn darüber gesprochen wird. Und das wird es ja nun zu genüge wie man an euch/uns alles sehen kann.
Heinz Bittner sagte am 21.07.2009 um 13:43

Der alte Irrglauben

@Svenja: Nein, nein, nein, der alte Irrglauben "Eine Werbung ist gut und erfolgreich wenn darüber gesprochen wird." scheint nicht auszusterben. Aber wenn jemand vor das Brandenburger Tor einen Haufen setzt, dann sprechen auch alle darüber. Nur sieht Markenbildung wohl doch noch etwas anders aus, oder?
Ilona sagte am 21.07.2009 um 18:18

Propaganda

Habe TV ohne Ton laufen und gerade eben lief der Spot - erschreckend. Wirkt wie Propaganda im negativen Sinne. Ausprobieren und berichten!
Thomas sagte am 24.07.2009 um 10:39

Tom

Selbstverständlich ist Sascha ein Testimonial und grundsätzlich ist der Ansatz auch gut, das mobile Internet und damit Datentarife in den Mittelpunkt der Lifstyle Kampagne Upload zu stellen. Allein: Der größte Fehler der Kampagne ist, dass die passenden Tarife fehlen. Die SuperFlats sind zu teuer und die Drosslung ab 5GB auf GPRS macht das Leben für mobile Menschen nicht leichter. Ergo hätte man zum Launch der Kampagne auch das passende Produktportfolio vorstellen sollen. Na ja, da haben die Herren Web 2.0 von Vodafone eben zu kurz gedacht.
Marc sagte am 24.07.2009 um 16:43

Alles ein bisschen wahr ...

... was hier so kommentiert wird über das Web 2.0, Prinzipien, Kompetenz, etc. Aber dennoch völlig am Leben vorbei. Es ist tatsächlich unsere Zeit und jedem selber überlassen, wie er bestenfalls aggiert oder schlimmstenfalls reaggiert. Der Markt reguliert sich eben so! Den Jungen mit den Würfeln in dem Spot finde ich übrigens cool. Wenn der mal genug Geld verdient (hat?), kann er sich das mobile Internet auch leisten. Vielleicht will er aber lieber mit seinen Kumpels segeln gehen oder im Wald "Gotcha" spielen (ganz ohne Web 2.0). Wer weiß das schon? Viele Grüße ... Marc
johnhunt sagte am 24.07.2009 um 17:04

Vodafone setzt Trends

Ich finde die tolle Vodafone-Kampagne genial. Da waren Top Kreative am Werk, die eine innovative und starke partnerschaftliche Marke wie Vodafone neu und spannend inszeniert und damit den Kunden die Produktvorteile nahebringt. Die starke internationale Marke Vodafone trumpht hier mit Topstars der Szene auf und spricht genau die Sprache der Kunden. Vodafone spricht damit auf Augenhöhe der Kunden und ist ein starker und trendsicherer Partner rund um die digitale Kommunikation von heute und von morgen. Vodafone bedient die komplette Klaviatur der digitalen Welt. Web 3.0. Ein Top-Treffer für die Kreativen von Scholz und Friends. Die hohe Resonanz spricht klar für sich. Vodafone setzte auch auf der CeBit 2009 Trends und definiert Kommunikation neu. Natürlich hat so ein starker interdisziplinärer Auftritt Neider. lg j
kazaam sagte am 24.07.2009 um 17:05

Erste Schuldzuweisungen?

@ Thomas: Sind das schon die ersten Schuldzuweisungen, wer die Verantwortung für das Schlamassel trägt? Der Kunde hat eine Vorstellung. In diesem Fall ist Herr Gründgens der Ansprechpartner beim Kunden. Er hat sich in langen Gesprächsrunden überzeugen lassen, dass die Macher alles im Griff haben. Die Macher hatten aber offensichtlich nichts im Griff. Ein StudiVZ-Oberer kommentierte kürzlich bei OTR (jedenfalls ließ er es nicht entfernen), man wolle kommende Woche anfangen. Wäre es nicht längst Zeit für den Anfang gewesen? Die Kampagne läuft seit mehreren Wochen. Es ist ja wohl vorher ersichtlich, dass da Nachholbedarf bei den Tarifen ist und dass man nicht auf dem Reißbrett künstlich Obama nachmachen kann. Und zwar für die, die damit beauftragt sind. Weil S&F meinte, man könnte wieder etwas zaubern und dafür ein paar Millionen abstauben, ist es genau diesmal schief gegangen. Beim größten Budget der letzten Jahre. Der Gier wegen. Irgendwann musste es wohl so kommen.
Romeo sagte am 25.07.2009 um 21:22

Schrott von S&F

Wieder einmal Schrott von S&F, wieder einmal eilig in Wochenend Schichten entstanden - LOL. Gut, man kann es denen nicht verübeln, denn der Deal war: Vodafone wechselt gemeinsam mit dem Ex-JWT Kundenberater F.Michael Schmidt zu Scholz & Friends, falls S&F bis Mitte 2009 eine neue Kampagne gestalten kann. Und so hat man in der Eile versucht diese Verpflichtung irgendwie einzuhalten, egal wie oder mit welchen Testimonials. Kreative IQ = null. Sorry JOHN, aber dein Kommentar "Da waren Top Kreative am Werk, die eine innovative und starke partnerschaftliche Marke" ist ziemlicher Unsinn. S&F ist durch die aktuelle Wirtschaftskrise schwer angeschlagen, hat bereits einen großen Teil der Belegschaft (zum Beispiel i.d. Schweiz) entlassen, und muss in fact ganze Standorte überprüfen. Die aktuelle Kampagne ist also in "Krisenstimmung" und "auf Sparflamme" entstanden. Egal. Wichtig nur für die hiesige Diskussion: Die internationale Jury. Jedes Jahr im Juni treffen sich Top-Werber in Cannes und entscheiden über neue, geniale Kampagnen. Nach 15 Jahren im Geschäft weiß ich dass die Vodafone Kampagne nicht dazugehören wird. Nicht einmal UNTER FERNER LIEFEN, sorry! Ich vermute aber das S&F so vorausschauend ist und die Kampagne zu keinem einzigen Wettbewerb einreicht LOL - laugh out loud.
mediahead sagte am 27.07.2009 um 18:14

Polarisieren?

Wenn mich meine Schulbildung nicht völlig im Stich lässt, bedeutes das Wort polarisieren soviel wie spalten oder trennen, aus einem Ganzen 2 sich gegensätzlichen Polen zuwendende Teile hervorbringen. Wenn Herr Gründgens von polarisieren spricht, möge er uns doch bitte den Teil des Publikums zeigen, der sich dem Pol namens "Ich finde die Kampagne gelungen." zuwendet. Bei einem Verhältnis von 1 Positiv-Kommenar auf 100 negative würde ich mal eher von "Ablehnung auf breiter Front" sprechen. Bestenfalls darf Vodafone noch auf höfliches Desinteresse hoffen. Wenn nun schon Marketeers und Werber nicht mehr mit der deutschen Sprache umgehen können, dann gute Nacht...
Richard sagte am 31.07.2009 um 00:21

Ich hab mir mal die Mühe gemacht ...

... und die ganze Sache nochmal zusammengefasst :-) www.vodafail.de
Graumann sagte am 10.08.2009 um 19:05

Betr. Kommentare untoter Pseudo-User

>johnhunt sagte am 24.07.2009 um 17:04 >Vodafone setzt Trends hier ist identisch mit >bob baumeister Says: >July 26th, 2009 at 16:44 auf http://saschalobo.com/2009/07/14/vodafone/ Wer nach 2 Tagen nicht zumindest versucht, einen hölzern daherkommenden, bestellt wirkenden Kommentar bei so breitem Widerspruch der Anderen umzuformulieren...
Rudi sagte am 27.08.2009 um 01:54

Was ganz anderes!!!!!!

Lobo hin oder her! von mir aus kan da ein Fraggle sitzen. Aber warum singt der Sänger der Band von hinten ins Mikrofon!?? Wer war den da am Set???? Die Maurer????!!!! Und was zu Geier singen die alle in den letzten Zeilen!!! Hat das mal einer verstanden? JA?JA? Hats einer?

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