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VW und Peugeot wollen Car-Sharing-Markt erobern


Wer Autos verkauft, kann diese auch vermieten. So einfach ist das Konzept hinter den Car-Sharing-Projekten von Peugeot und VW. Während die Wolfsburger ihr Projekt erst im Herbst diesen Jahres starten, sind die Franzosen schon einen Schritt weiter und erweitern ihr Angebot. Im letzten Jahr gestartet, bauen sie jetzt ihr Vermietungsgeschäft weiter aus.
 
Nicht kaufen, sondern teilen - so lautet das Motto von Volkswagen 

Nicht kaufen, sondern teilen - so lautet das Motto von Volkswagen

Das Car-Sharing-Projekt von VW namens „Quicar“ startet in Hannover und ist in Kooperation mit der Stadtverwaltung entstanden. Mit 50 Standorten zum Start des Projekts und weiteren 50 geplanten Stationen weist das Netz gleich zu Beginn eine hohe Dichte auf. Zunächst auf 200 VW Golf BlueMotion ausgelegt, sollen später auch Caddy und Beetle als Modelle hinzukommen.
Mit dem Elektroauto durch die Stadt - die Zukunft wie Peugeot sie sieht 

Mit dem Elektroauto durch die Stadt - die Zukunft wie Peugeot sie sieht

Die Hauptzielgruppe ist für VW klar umrissen: junge Leute in Großstädten, die lifestyleorientiert, kostenbewusst und nachhaltig leben wollen. Die Verwendung des Sondermodells BlueMotion soll dabei das Engagement des Autobauers in Sachen Umweltschutz verdeutlichen. Zusätzlich möchte VW mit dem Konzept auch Behörden und gewerbliche Nutzer ansprechen. Der Markenauftritt stammt dabei aus der Feder der Corporate-Identity-Agentur Metadesign, die auch für die Gestaltung der Mietstationen und die Namensauswahl verantwortlich zeichnet.
 
Letztes Jahr in Berlin gestartet, expandiert Peugeot sein Car-Sharing Projekt „Mu“ (gesprochen Mü, wie der griechische Buchstabe µ). Zusätzlich zu den vier bisherigen Stationen eröffnet der französische Autohersteller jeweils eine weitere in Hamburg und München. In beiden Städten stehen Kunden jeweils knapp über 20 Fahrzeuge zur Verfügung, darunter auch das Elektro-Stadtauto i0n. Auch Elektrofahrräder hat Peugeot im Angebot.
 
In Saarbrücken, im Raum Köln/Bonn sowie im Ruhrgebiet sollen weitere Standorte folgen, von denen es europaweit bisher 64 in 23 verschiedenen Ländern gibt. Ziel des Autobauers: Nicht nur Fahrzeuge herzustellen, sondern sich zu einem Mobilitätsanbieter zu wandeln. hor
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