Automarkt
VW-Übernahme: Wiedeking beruhigt Wolfsburger Belegschaft
Vor dem Hintergrund der bevorstehenden Übernahme von Volkswagen durch Porsche wendet sich Porsche-Chef Wendelin Wiedeking derzeit in 17 deutschen Tageszeitungen an die VW-Mitarbeiter.
Mit dieser Kommunikationsmaßnahme antwortet der Stuttgarter Autobauer auf die Unruhe innerhalb der VW-Belegschaften. Zusammen mit seinem Stellvertreter im Vorstand will Wiedeking offenbar Spekulationen in der Wirtschaftspresse und Ängsten bei den VW-Mitarbeitern entgegentreten, die von Stellenabbau und bis zu Werksschließungen reichen.
Auch beim Reizthema Mitbestimmung der VW-Arbeitnehmervertreter versucht das Zuffenhausener Unternehmen nun die Wogen zu glätten. Bisher verfügt Porsche über einen Anteil von etwa 31 Prozent am Stammkapital des Wolfsburger Konzerns. "Wir haben alle Chancen dieser Welt", schließen Wiedeking und Härter mit einer gemeinsamen Vision für Porsche und VW den Brief - allerdings nicht ohne zuvor selbstbewusst zu verkünden, Porsche sei "verdammt stolz" auf das beste Image als Autobauer in Deutschland.
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