INTERVIEW
12.06.2009
Unilever steckt mehr Geld in Werbung
Nach striktem Sparkurs im Jahr 2008 will Unilever jetzt wieder mehr Geld in Werbung stecken. „Wir haben uns genau angeschaut, was in der Wirtschaftskrise 2002 und 2003 passiert ist und unsere Learnings daraus gezogen. Ein Erfolgsfaktor war, antizyklisch zu werben", sagt Andrea Schmidt, Vice President Marketing bei Unilever Deutschland im exklusiven HORIZONT-Interview. Auf das Erfolgsrezept setzt Unilever auch 2009.
Das war alles andere als zu erwarten, schließlich hatte Unilever den Etat 2008 um einen zweistelligen Prozentsatz zusammengestrichen. Schmidt: „2009 werden wir deutlich mehr investieren - in Media, aber auch in andere Marketinginitiativen." Wie viel mehr Geld Unilever genau in die Hand nimmt, lässt der Hamburger Konsumgüterkonzern offen. Fest steht, das Plus kommt nicht in Gänze den Medienvermarktern zu Gute. So plant Unilever unter anderem verstärkte Promotionaktionen im Handel und Packungs-Sondergrößen, die aus den aufgefüllten Marketingtöpfen bezahlt werden.
Zudem experimentiert der Konzern in diesem Jahr verstärkt im Netz. Schmidt: „Das schöne am Internet ist, dass es so gut messbar ist. Wir werden am Jahresende aussagekräftige Ergebnisse haben und dann entscheiden, wie wir weiter vorgehen." Spätestens 2010 soll das Online-Investment auch sichtbar im Etat steigen. „Unilever baut Alternativmedien zum TV auf und entwickelt dort immer mehr Expertise", so die Managerin weiter.Andrea Schmidt: Das schöne am Internet ist, dass es so gut messbar ist.
Exklusiv für Abonnenten
Das vollständige Interview mit Andrea Schmidt lesen Sie in der aktuellen HORIZONT-Ausgabe vom 12. Juni.
Kommentare
Nachrichten
User-Empfehlungen
HORIZONTJobs
Spiesser Alfons
Das Spießer Alfons-Thema der Woche:
Ist der Verkauf von Träumen legal?
Leserfavoriten
Kreation
Mafo-Navigator
Sie suchen nach Dienstleistern rund um die Marktforschung? Der Mafo-Navigator bietet eine umfassende Datenbank mit mehr als 200 Anbietern.
HORIZONT auf Facebook
Specials
News-Archiv













