23.03.2009
Trotz Killerspiele-Diskussion: Capcom gibt für "Resident Evil 5" Gas
Seit dem Amoklauf von Winnenden stehen Ego-Shooter wie "Counter-Strike" wieder massiv in der Kritik. Doch selbst die Verbotsdiskussion hält den Publisher Capcom nicht davon ab, nun für sein Zombie-Killerspiel "Resident Evil 5" werblich erst recht Gas zu geben. Das Unternehmen hat laut Meldungen verschiedener Spiele-Portale den Werbedruck für das kürzlich veröffentlichte Spiel kurzfristig in den Höhe geschraubt und die TV-Kampagne für den Verkaufsschlager verlängert. Nach Angaben des Herstellers wird "Resident Evil 5" nun bis Mitte April auf den Kanälen MTV, Kabel Eins, RTL II, Vox, Pro Sieben, DMAX und Comedy Central beworben.
Das Spiel für die Konsolen Xbox 360 und Playstation 3 hat keine Altersfreigabe und darf deshalb erst an Personen ab 18 Jahren verkauft werden. Erst vergangene Woche hatte der Einzelhandelskonzern Kaufhof erklärt, Computerspiele dieser Kategorie aus dem Sortiment zu nehmen. Das umstrittene Killerspiel "Counter-Strike", das auch der Amokläufer von Winnenden gespielt hatte, ist von diesem Bann allerdings nicht betroffen - es ist bereits ab 16 Jahren freigegeben. jh
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