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von Roland Pimpl,
Redakteur / Korrespondent Hamburg

Toyota vergibt Mediabudget für Publikumszeitschriften exklusiv an G+J


Toyota-Marketingleiter Ingo Kahnt bündelt das Printbudget bei Gruner + Jahr 

Toyota-Marketingleiter Ingo Kahnt bündelt das Printbudget bei Gruner + Jahr

Schlechte Nachrichten für "Spiegel", "Focus", "Bunte", "TV Movie", "Hörzu" und Co: Der Autobauer Toyota bündelt sein Print-Budget in Deutschland bei Gruner + Jahr und platziert seine Publikumsmagazin-Werbung ab April nur noch in G+J-Titeln.

 
Vorausgegangen war ein Pitch, an dem auch Axel Springer und Burda teilgenommen haben. Dies bestätigt Ingo Kahnt, Leiter Kommunikation Marketing bei Toyota Deutschland in Köln, auf Anfrage von HORIZONT.NET.
"Es reicht heute nicht mehr aus, einfach nur Anzeigen zu schalten. Uns geht es darum, mit Partnern nach neuen Lösungen zu suchen, die neuartige Formate hervorbringen", so Kahnt. Hier habe man im vergangenen Jahr "sehr gute Erfahrungen gemacht" und wolle dieses Thema jetzt mit G+J als exklusivem Partner weiter vorantreiben. Ausgenommen sind Special-Interest-Titel wie "Auto Bild" sowie Tageszeitungen - hier will Toyota weiter schalten.
 

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Was der Toyota-Pitch für die Verlagswelt bedeutet und vor welchen Herausforderungen Print in Sachen Media steht, lesen Abonnenten in der HORIZONT-Ausgabe 11/2010, die am 18. März erscheint.


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Laut Kahnt geht es bei dem Auftrag immer noch um einen zweistelligen Millionenbetrag, obwohl Toyota Deutschland sein Werbebudget laut Branchenschätzungen um ein Drittel gekappt hat. Laut Verhandlungskreisen haben drei Gründe den Ausschlag für G+J gegeben: Zum einen habe der Verlag Entgegenkommen bei den Konditionen gezeigt - sei aber nicht Rabattführer gewesen. Zum anderen wird, neben der Struktur und der Qualität des G+J-Titelportfolios, die Bereitschaft zu "begleitenden Maßnahmen" genannt, etwa Sonderformate, -aktionen und -platzierungen. Interessant in diesem Zusammenhang: Der "Spiegel" hatte im vergangenen Jahr Ärger mit einer Toyota-Anzeige, die im Stil der redaktionellen „Hausmitteilung" gestaltet und an deren Platz erschienen war.
 
Als dritter Grund für den Zuschlag werden Leistungs- und Wirkungsnachweise genannt, die die G+J-Marktforschung zugesagt habe. Toyota-Mann Kahnt erklärt: "Es ging nicht um Konditionen, sondern um das Gesamtangebot. Uns haben die ungewöhnlichen Kooperationsideen und das persönliche Commitment überzeugt." Begleitet hat den Pitch Toyotas Mediaagentur Zenithmedia. rp
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