Studie: Bio-Produkte boomen weiter / Handels- und Verbandsmarken am bekanntesten
Bio entwächst der Lohas-Ecke: Die Bereitschaft der deutschen Konsumenten, Bio-Produkte zu kaufen, wächst stetig. Dabei ist die Mehrheit der Konsumenten bereit, mehr Geld für Bio-Produkte auszugeben. Dies ergibt eine Online-Studie der Berliner Strategieagentur Diffferent unter mehr als 1000 Konsumenten.
Mit der gestiegenen Durchsetzung der Bio-Produkte im Massenmarkt steigt danach auch die Preisbereitschaft der Konsumenten: 81 Prozent der Befragten sind bereit, mehr Geld für ein Produkt auszugeben, wenn es unter Bio-Kriterien hergestellt wurde. Dabei würden sie im Durchschnitt bis zu 18 Prozent mehr bezahlen. Gleichzeitig werden die günstigen Bio-Angebote der Supermärkte und der Discounter sehr gut angenommen: Überwiegend kaufen die Deutschen ihre Bio-Produkte im Supermarkt (76,4 Prozent) sowie bei Discountern wie Aldi und Lidl (71,5 Prozent). der Naturkostladen folgt abgeschlagen mit 35,1 Prozent.
Die bekanntesten Marken im Bio-Segment sind Handels- und Verbandsmarken, Einzelmarken der Hersteller finden sich erst auf den hinteren Platzierungen. Das bekannteste Bio-Lebensmittel ist allerdings Bionade mit knapp 70 Prozent. Darauf folgen auf Platz 2 Rewe Bio (65,3 Prozent) und auf Platz 3 BioBio von Plus / Netto (59,3 Prozent). Auf Platz 4 bis 10: Bioland, Alnatura, Ökoland, Demeter, Rotbäckchen und Andechser. Naturkosmetik-Marken sind weniger bekannt: Die Marke Weleda sagt mit 66,5 Prozent den meisten Befragten etwas, nur die Hälfte kennt die dm-Eigenmarke Alverde und noch ein rundes Drittel kennt Dr. Hauschka. np
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