19.08.2009
Strommarkt: Deutsche Verbraucher mit geringer Markentreue
In den letzten zwei Jahren haben 19 Prozent der deutschen Privatkunden ihren Stromversorger gewechselt. Das geht aus einer aktuellen Untersuchung von TNS Infratest hervor, für die 1.000 Verbraucher befragt wurden.
Vornehmlicher Grund für einen Wechsel des Stromanbieters ist den Angaben zufolge die erwartete Geldeinsparung beim neuen Stromlieferanten. Die Studie gibt auch Auskunft über die Kundenbindung beziehungsweise zum Verbleib der Kunden beim derzeitigen Anbieter und hat Anreize für einen Wechsel abgefragt. Dabei fällt laut Studie neben dem geringeren Preis auch der Wunsch nach individualisierten Tarifgeboten ins Gewicht. Stromversorger, die sich über den Preis beziehungsweise die Art der Stromgewinnung positionieren, können durch den Wechseltrend der Haushalte profitieren. Die größten Wechselströme sind von den großen überregionalen Anbietern hin zu den kleineren überregionalen Stromversorgern und Naturstromanbietern zu beobachten, so die Studie.
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