Strommarkt: Deutsche Verbraucher mit geringer Markentreue
In den letzten zwei Jahren haben 19 Prozent der deutschen Privatkunden ihren Stromversorger gewechselt. Das geht aus einer aktuellen Untersuchung von TNS Infratest hervor, für die 1.000 Verbraucher befragt wurden.
Vornehmlicher Grund für einen Wechsel des Stromanbieters ist den Angaben zufolge die erwartete Geldeinsparung beim neuen Stromlieferanten. Die Studie gibt auch Auskunft über die Kundenbindung beziehungsweise zum Verbleib der Kunden beim derzeitigen Anbieter und hat Anreize für einen Wechsel abgefragt. Dabei fällt laut Studie neben dem geringeren Preis auch der Wunsch nach individualisierten Tarifgeboten ins Gewicht. Stromversorger, die sich über den Preis beziehungsweise die Art der Stromgewinnung positionieren, können durch den Wechseltrend der Haushalte profitieren. Die größten Wechselströme sind von den großen überregionalen Anbietern hin zu den kleineren überregionalen Stromversorgern und Naturstromanbietern zu beobachten, so die Studie.
TNS Infratest ist das deutsche Mitglied der TNS-Gruppe (Taylor Nelson Sofres, London) und fusionierte im Februar 2009 mit der WPP-Tochter Research International. Seit Oktober 2008 ist das Unternehmen Teil der Kantar-Group. HOR
Kein Wunder,
dass die Stromkunden nicht markenloyal sind. Denn außer dem Preis gibt es zur zeit ja auch kein Unterscheidungskriterium. Hier wären die Unternehmen gefragt, wirkliche Insights (Einstellungen & Verhalten) ihrer potentiellen Kunden zu generieren und sich darüber zu positionieren. Ansonsten genügt ein Blick ins Verivox-Potal und der Kunde wechselt zum günstigeren Anbieter. Albert Klein, Geschhäftsführer InsightOut GmbH, aklei@insightout-consult.com, >tiefere Einsichten >bessere Strategien >erfolgreiche UmsetzungWeitere Nachrichten aus Marketing vom 19.08.2009:
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