Werbebeschränkungen
25.08.2008
Streit um Autowerbung: EU gibt nach
20 Prozent der Werbefläche von Autokampagnen für Warnhinweise zum CO2-Ausstoß - mit dieser Forderung bringt das EU-Parlament seit längerem Industrie und Verlage gegen sich auf. Der zuständige EU-Umweltkommissar Stavros Dimas machte nun klar, was er vom Konzept der Abgeordneten hält: nichts.
"Autokäufer sind nicht mit Zigarettenkäufern gleichzusetzen", machte Dimas jetzt in einem Gespräch mit "Auto Motor und Sport" deutlich. "Ich habe die Resolution des EU-Parlaments gesehen, wie bei Zigarettenschachteln einen Teil der Werbefläche zu reservieren. Ich halte das für einen Fehler", so der EU-Kommissar weiter.
Aufgegeben hat Dimas offenbar den Plan, die Hersteller über eine Selbstverpflichtung zu mehr Umweltfreundlichkeit in Auto-Kampagnen zu zwingen. "Es stimmt nicht, dass wir den Inhalt der Werbung regulieren wollen", sagte Dimas. "Im Gegenteil: Ich bin für mehr Autowerbung. Derzeit gibt es einen Wettbewerb, wer die grüneren Autos produziert. Sollen sie dafür werben. Das fördert das Bewusstsein, dass grüne Autos gut sind."
Kommentare
Nachrichten
User-Empfehlungen
HORIZONTJobs
Spiesser Alfons
Das Spießer Alfons-Thema der Woche:
Ist der Verkauf von Träumen legal?
Leserfavoriten
Kreation
Mafo-Navigator
Sie suchen nach Dienstleistern rund um die Marktforschung? Der Mafo-Navigator bietet eine umfassende Datenbank mit mehr als 200 Anbietern.
HORIZONT auf Facebook
Specials
News-Archiv













