18.01.2008
Stiftung Warentest will Werbung mit ihren Testurteilen stärker reglementieren
Die Stiftung Warentest will allzu freizügiger Werbung mit ihren Testurteilen einen Riegel vorschieben. Die Änderungen werden vor allem Handelsmarken betreffen. Dies meldet der HORIZONT-Schwestertitel "Lebensmittel Zeitung".
Danach will die Stiftung bis zum Frühjahr die derzeit noch als Empfehlungen formulierten Regeln zum Umgang mit den Testurteilen zu Bedingungen machen. Dies kündigt die für Produkttests zuständige Projektleiterin Birgit Rehlender an. Man werde sich bei den Änderungen an den Vorgaben von "Ökotest" orientieren. Die Stiftung Warentest reagiert laut "LZ" damit auch auf die Praxis im Lebensmitteleinzelhandel. So ist den Berlinern bewusst, dass kaum ein Händler der Empfehlung folgt, die getestete Charge mit anzugeben. Wie Testkäufe bestätigen, ist es zudem verbreitet, Handelsmarken mit einem einheitlichen Testurteil zubewerben, obwohl die Inhaltstoffe voneinander abweichen.
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