10.03.2010
TV-Comeback
Spot-Premiere: Reebok kehrt mit knackigen Hintern ins TV zurück
Sieben Jahre blieb Reebok den Werbeblöcken im deutschen TV fern. Jetzt ist die Adidas-Tochter zurück - und darf sich hoher Aufmerksamkeitswerte gewiss sein. Im Fokus des Spots für den Sportschuh Easytone steht der weibliche Po. Damit will der Adidas-Konzern Reebok in diesem Jahr auf Wachstumskurs bringen.
Die Kampagne mit dem Slogan "ReeTone" gehöre zu den größten der gesamten deutschen Sportartikelindustrie der vergangenen fünf Jahre, sagt Jeremy Bauer, Marketing Director Market Central bei Reebok gegenüber HORIZONT.NET. Mit der daraus resultierenden Markenpräsenz verfolgt das Unternehmen eine ganz bestimmte Strategie: "Reebok hat sich zum Ziel gesetzt, zur Fitness-Marke Nummer eins zu werden", betont Bauer weiter. Im Visier haben die Herzogenauracher dabei vor allem die weibliche Zielgruppe.
Neben dem TV-Spot, Anzeigen in reichweitenstarken Frauen- und Lifestyle-Magazinen sowie Online-Maßnahmen engagiert sich Reebok künftig verstärkt am PoS. "Die Herausforderung für uns besteht darin, die Marken- und Produktpräsenz in den Medien dazu zu nutzen, die Konsumenten auch in die Geschäfte zu führen", so Bauer. In den USA hatte Reebok für sein Schuhmodell bereits im Oktober einen Werbeflight im TV gestartet. In den Staaten war dies die erste große Fernsehkampagne der Marke seit 2007.
Adidas hatte Reebok 2006 für rund drei Milliarden Euro übernommen. Seitdem arbeitet der Konzern am Umbau der defizitären Tochter. 2009 ist der Umsatz von Reebok währungsbereinigt um 7,2 Prozent zurückgegangen und beläuft sich auf rund 1,6 Milliarden Euro. 2010 soll deutlich besser werden. Adidas-Chef Herbert Hainer sprach auf der Bilanz-Pressekonferenz Anfang März sogar von einer Wende, die vor allem durch neue Produkte wie der Easytone und höhere Preise herbeigeführt werden soll. jm
puma sagte am 10.03.2010 um 15:08
good...
things come to those who wait? leider nicht immer.
Plannix sagte am 10.03.2010 um 15:15
Na also, geht doch!
100% fürn A....
marketer sagte am 10.03.2010 um 15:33
Fehlgeleitet
Natürlich wird diese Kampagne Umsatz bringen. Präsenz alleine reicht in der Regel schon aus, um Verkäufe anzutreiben, deshalb muss man schon massive Fehler machen, um mit einem derartigen Werbebudget wirklich zu scheitern. Aber: Wie viel Potential wird verschenkt? Das taucht leider nicht in den Statistiken der Manager auf Unternehmensseite auf. Mal ehrlich: Die Zielgruppe sind Frauen. Gezeigt werden knackige Frauenhintern. Wen spricht das an? Männer! Die Kampagne hat den (vermutlich männlichen) Pseudo-Kreativen wahrscheinlich eine Menge Spaß gemacht, ist fachlich aber unter aller Sau. Würde mir eine Agentur einen solchen Vorschlag auf den Tisch legen, würde ich die hochkant rauswerfen.
Sportmieze sagte am 10.03.2010 um 15:37
Was ich mir nicht verkneifen kann
Werbung verkauft hier keine Schuhe, sondern straffe Beine und schönen Po. Das ist der älteste Werbetrick der Welt. Angeblich funktioniert so etwas nicht mehr, weil solche vollmundigen Versprechen über Foren entzaubert werden im Sinne von: "Also bei mir tut sich nix." Aber der Dreh muss den Männer Spaß gemacht haben.
Tray sagte am 10.03.2010 um 18:47
alle entlassen
knackige Hintern? Wer hat da das Casting gemacht? Der Agentur gehört gekündigt, das hätte bei Puma/NIKE anders ausgesehen!
gerd zollart sagte am 11.03.2010 um 08:35
toll
schoene campagne. könnte ich mir immer wieder anschauen. es geht aber auch nichts über so einen knack-po. tolles casting. mich spricht diese werbung sehr an.
DerSiedler sagte am 04.05.2010 um 10:14
Schön schön schön
Als Mann sind die Mädels natürlich von Natur aus schon hübsch anzuschauen. Aber Frauen schauen mindestens genauso gern hin. Diese Schuhe werde ich selbstverständlich nicht kaufen, aber eine Langzeitstudie, ob das wirklich funktioniert wäre schon mal was. Von Sketchers gibt es ja einen ähnlichen Schuh "Shape Ups" oder so. Dort steht im Grunde in den Rezensionen, dass es sich super bequem läuft, aber von strafferen Beinen...naja. Alles in allem ein furioser Wiedereinstieg, der auf alle Fälle in den Köpfen bleibt und am POS evtl. auch unterbewusst zu höheren Verkäufen führen wird.Weitere Nachrichten aus Marketing vom 10.03.2010:
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