Telko-Marken
Spot-Premiere: O2 jagt Monsterhandys - und erinnert ein wenig an 1&1
O2 positioniert sich immer stärker als Kundenversteher. Ende dieser Woche startet der Münchner Konzern eine Werbeoffensive für den Tarif O2o. Der Auftritt, den HORIZONT.NET vorab präsentiert, dürfte bei Handynutzern hohe Erwartungen wecken, aber auch in der Agenturszene für Gesprächsstoff sorgen.
Der Haken daran ist nicht etwa die Qualität der Kreation, sondern der Umstand, dass mit 1&1 gerade ein direkter Wettbewerber einen ganz ähnlichen Einfall hatte: So zeigt auch der von Jung von Matt/Elbe entwickelte Spot für die 1&1-All-Net-Flat mutierte Handys – bloß, dass sich die Darsteller keine Monster, sondern Geldbörsen ans Ohr halten.
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O2 lässt sich die Tarifoffensive einiges kosten. Bis einschließlich Oktober stellt der Konzern einen hoch siebenstelligen Betrag bereit. Basismedium ist TV, darüber hinaus sind Plakate, Anzeigen sowie Bannerwerbung und Social-Media-Aktivitäten geplant. Unter anderem wurden diverse Viralfilme produziert, die O2 via Youtube verbreitet. mas
- Marketing 20. Juli 2010: Spot-Premiere: 1&1 startet mit Hammerpreisen als Mobilfunkmarke durch
die monster, die man ruft
ach, ausgerechnet die, die die tarifmonster erfunden haben, wollen sie jetzt verjagen. natürlich, es spielen grade alle die kundenversteher. aber ich kann mich noch zu gut an 02 vor fünf jahren erinnern, um bei dieser werbung nicht bauchschmerzen zu bekommen. aber die welt ist ja bekanntlich vergesslich.oder?so lange der kunde den vorteil hat...
ob o2 die "monster-tarife" mit erfunden hat oder nicht... in der riege der anbieter gibt es da keine ausnahmen. so lange sie jetzt einen anderen weg einschlagen und wir als kunde am ende profitieren ist doch der rest egal, oder? marcel davis von 1&1 war jetzt ja auch nicht so der bringer in sachen glaubwürdigkeit...yay!
schön dass man sich bei O2 endlich von dieser affigen visual-lastigkeit verabschiedet hat. die durch blubberbläschen in einer kalten phantasiewelt schlafwandelnde kartoffelhändlertochter war ein graus. und die leuchtende typo mit hellblauen schatten, die danach kam war, auch nie ein knüller. o2 verhielt sich als marke jahrelang wie eine münchner schickeria-tuse... da macht dieser spot doch schon deutlich mehr spaß.Nice
@erwin, schön geschriebener Kommentar! Bist du Texter? Kompliment erstmal für den Schreibstil. Aber inhaltlich stimme ich dir nur bedingt zu. Klar ist es toll, dass hier eine Leitidee gefunden wurde. Aber eine visuelle Identität, wie sie die Blubberblasen darstellt, ist für die Wiedererkennung bei Low-Involvement-Massenkommunikation unerlässlich. Da hilft es nichts, dass die Spotidee toll ist: Wenn du heute Monster machst, morgen Geldbörsen und übermorgen sitzt ein O2-Kunde 3 Monate im Glaskasten und du kannst ihn antwittern, dann kannst du als Agentur zwar irgendwelche komischen Awards gewinnen, aber keine O2-Kunden. Oder zumindest viel weniger als mit einer starken, zeitlich kontinuierlichen Advertising Identity. Dennoch: Hier wurde ein Produktvorteil sehr klar und einfach in eine kreative Idee überführt. Es gibt bestimmte Elemente, wodurch es noch klar O2 ist, wie die Sprecherin. Man sollte hier aber wirklich auf die MARKE achten und sich nicht von awardwütigen Agenturen zu sehr in die Markenerosion beraten lassen. Es gibt gerade unter den Top-Agenturen viele, die IHRE MARKE in der Kommunikation der Kundenmarken unterbringen: Über eine laute Tonalität und eine Kreativität um der Kreativität willen.Weitere Nachrichten aus Marketing vom 11.08.2010:
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