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Sodastream startet größte Kampagne seiner Unternehmensgeschichte


von Marco Saal,
Ressortleiter HORIZONT.NET

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Die deutschen TV-Vermarkter hatten in den letzten Jahren wenig Freude an Sodastream. Bis auf ein paar Spots auf Eurosport hat der Anbieter von Trinkwassersprudlern die hiesigen Werbeblöcke gemieden wie der Teufel das Weihwasser. Jetzt gibt das israelische Unternehmen seine TV-Abstinenz auf. In diesen Tagen geht ein Commercial auf Sendung, das mal wieder auf großen Sendern läuft und das Teil der größten Werbekampagne ist, die das Unternehmen jemals in Deutschland gestartet hat.

 

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Zu den wenigen TV-Spots, die Sodastream 2012 auf dem Spartensender Eurosport schaltete, gehörte unter anderem eine Adaption des von Werbelegende Alex Bogusky entwickelten Commercials, das Ende vergangenen Jahres wegen "Verunglimpfung der Getränkeindustrie" aus dem britischen Fernsehen verbannt wurde. Grund war, dass in dem Spot immer dann, wenn ein Nutzer von Sodastream den Sprudel-Knopf des Geräts drückte, massenweise Plastikflaschen der Konkurrenz explodierten. Damit wollte Sodastream darauf hinweisen, dass Nutzer des Trinkwassersprudlers mit dem Verzicht auf Plastikflaschen auch etwas für die Umwelt tun.
Die neue Kampagne kommt wesentlich friedlicher daher und verzichtet diesmal auf Seitenhiebe in Richtung Getränkeindustrie. In dem Spot, den Crossmedia, Düsseldorf, aktuell auf den Sendern der Pro-Sieben-Sat-1-Gruppe schaltet, lockt das Unternehmen die Verbraucher vor allem damit, dass sie mit Sodastream nicht mehr wie früher schwere Getränkekisten durch die Gegend schleppen müssen. "Einfach sprudeln statt schwer schleppen", lautet der Claim des Werbefilms. Zudem schlachtet Sodastream in dem Spot seinen Doppel-Sieg bei Stiftung Warentest und Ökotest werblich aus.
 

Das ursprünglich 2007 in Belgien vom kanadischen Regisseur Scindya de Barros entwickelte Commercial, das jetzt von der Gehrisch + Krack Filmproduktion für Deutschland adaptiert wurde, ist noch bis einschließlich August auf reichweitenstarken Sendern zu sehen. Der Etat für diesen Kampagnenflight, der auch Printanzeigen und Onlinewerbemaßnahmen beinhaltet, liegt bei rund 5 Millionen Euro. Laut Marketingleiterin Petra Geratz wird Sodastream danach aber nicht erneut dauerhaft von der Mattscheibe verschwinden. "TV-Werbung wird als reichweitenstärkstes Medium für uns deutlich an Bedeutung gewinnen", erklärt Geratz gegenüber HORIZONT.NET. Möglicherweise wird bereits zum Jahresende ein weiterer TV-Fight starten. mas
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