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12.08.2009

Schlechte Noten für den Service der Parteien


Die FDP erzielte mit "befriedigend" das beste Ergebnis im Test 

Die FDP erzielte mit "befriedigend" das beste Ergebnis im Test

Versetzung gefährdet: Der Servicequalität von CDU, SPD, FDP, Die Grünen und Die Linke erteilt buw consulting schlechte Noten. Testsieger wurde die FDP, die ein befriedigendes Gesamtergebnis erzielte. Schlusslichter sind die SPD und die Grünen, die mangelhaft abschnitten und im Test durchfielen.
 
Die Osnabrücker Berater untersuchten neben der Kundenorientierung in der Bearbeitung von telefonischen und E-Mail-Anfragen auch die Nutzerfreundlichkeit des Internetangebotes.
Während letztes eher überzeugte, schnitten die Parteien in den Bereichen Call und E-Mail mittelmäßig bis ungenügend ab. Während CDU und FDP bei der Mail-Bearbeitung mit "befriedigend" abschnitten, Die Linke noch "ausreichend" erreichte, fielen die SPD und die Grünen mit "ungenügend" komplett durch.
 
Die Grünen beantworteten lediglich 40 Prozent der versendeten E-Mail-Anfragen (SPD 50 Prozent). Das beste Ergebnis erzielte die FDP, die 95 Prozent aller E-Mails beantwortete.
 
Interessenten der SPD müssen zudem mit einer langen Wartezeit von durchschnittlich 66 Stunden für die Beantwortung ihrer E-Mail-Anfrage rechnen. Die CDU reagierte während des Tests innerhalb von 19,5 Stunden.
 
Schlechte Noten gab es auch für die Verfügbarkeit der Hotlines. Negativ fiel auf, dass telefonisch zugesagte Rückrufe parteiübergreifend nur teilweise oder gar nicht eingehalten wurden. Punkten konnten die Parteien hingegen mit einer kurzen Wartezeit und einer guten bis befriedigenden persönlichen Gesprächsführung.
 
Die Untersuchung basiert auf je 20 Testanrufen und 20 Mails von Mitte Juni bis Mitte Juli. Im Rahmen der Anfragen wurden Informationen erfragt, Beschwerden durchgeführt und Rückrufe erbeten. ork
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Leser-Kommentare zu diesem Artikel (2)
Björn B. sagte am 12.08.2009 um 11:55

Wer zahlt den Service?

Ich frage mich, warum die FDP soviel Zeit hat, E-Mails zu beantworten? Es ist zwar löblich, dass man sich so aufopfernd um Fragen der Bürger kümmert, allerdings zahlt der Bürger mit seinen Steuerngeldern auch die ganzen Assistenten, die sich die Finger wund tippen. Die konservativen Parteien scheinen dafür wohl mehr Geld auszugeben.
Matz sagte am 12.08.2009 um 19:08

@Björn: Demokratie-Verständnis

Mal unabhängig von der Parteien-Finanzierung (ca. 2/3 durch Beiträge und Spenden, ca. 1/3 durch unsere Steuern): Wir leben in einer Demokratie! Da wir aber nicht alle im Parlament sitzen können, werben die Parteien darum, unsere Interessen zu vertreten. Wenn ich nun eine Frage an die "Volksvertreter" habe, kann ich doch wohl erwarten, dass ich zumindest eine Reaktion bekomme! Konkretes Beispiel: Habe einen Brief an CDU, SPD und FDP geschrieben. Einzige Antwort kam von der FDP. Von CDU und SPD kam keinerlei Reaktion. Und denen soll ich im September meine Stimme geben??

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