Rudi Assauer droht Zwangsgeld wegen Videoblog
Erneut Ärger für Rudi Assauer: Nach den Negativ-Schlagzeilen durch seine Rangelei mit Ex-Freundin Simone Thomalla hat nun die Bezirksregierung Düsseldorf dem ehemaligen Fußball-Manager eine Ordnungsverfügung und ein Zwangsgeld in Höhe von 100.000 Euro angedroht. Stein des Anstoßes ist der Videoblog "Rudis Zündstoff", der auf der Internetseite des englischen Sportwettenanbieters Betfair eingebunden ist. Die Düsseldorfer Bezirksregierung sieht darin Werbung für in Deutschland unerlaubtes Glücksspiel.
Assauer selbst gibt sich gelassen und ist sich offenbar keiner Schuld bewusst: "Es ist mir völlig unverständlich, dass man nicht einmal mehr über Fußball sprechen darf, ohne Ärger mit den Behörden zu bekommen", teilt der ehemalige Schalke-Manager mit: "Kommt man jetzt schon ins Gefängnis, wenn man über Fußball spricht und ganz normal seine Meinung äußert? Ich lasse mir doch keinen Maulkorb anlegen, weil ich die Bundesliga kommentiere. In meinem Videoblog werde ich auch in Zukunft sagen, was Sache ist!" Betfair präsentiert seit dem 6. August den Videoblog "Rudis Zündstoff". Darin kommentiert Rudi Assauer gewohnt bissig die Fußball-Bundesliga. dh
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