16.04.2008
Werbebeschränkungen
Regierung will Warnhinweise auf Bierflaschen
Weiterer Schlag für die Alkoholindustrie: In der Diskussion um verantwortungsvollen Alkoholgenuss und Jugendschutz erwägt die Bundesregierung nun zusätzlich, Warnhinweise auf Bier- und Weinflaschen anzubringen.
Ähnlich wie in Frankreich sollen die Etiketten auf die besonderen Gefahren des Alkohols für schwangere Frauen hinweisen. Das berichtet das "Handelsblatt". Allerdings sei mit einem entsprechenden Gesetzt dieses Jahr nicht mehr zu rechnen.
Das Vorhaben dürfte auf wenig Gegenliebe in der Branche stoßen. Sowohl der Deutsche Brauer-Bund als auch die Hersteller haben in der Vergangenheit mehrfach den Nutzen einer solchen Etikettierung in Frage gestellt.
Warnhinweise dürften aber momentan das kleinere Problem darstellen. Falls sich die Arbeitsgruppe des Nationalen Drogen- und Suchtrats mit ihren Empfehlungen durchsetzt, droht ein gänzliches Werbeverbot in Kino und Fernsehen. Zudem sollten Alkoholhersteller nicht mehr als Sport-Sponsoren aktiv werden. Das Strategiepapier wird unter Federführung der Drogenbeauftragten Sabine Bätzing derzeit überarbeitet.
- Marketing 11. März 2008: Alkoholwerbung: Drogenbeauftragte Bätzing plant totales Verbot in Kino und TV
- Marketing 9. Januar 2008: Drogenbeauftragte Bätzing droht mit Werbeverboten für Alkohol
Weitere Nachrichten aus Marketing vom 16.04.2008:
Lukas Podolski lässt sich Prinzen auch zur Fußball-EM schmecken
Audi sagt Fackellauf-Aktion ab
Loewe startet europaweite Kampagne
Vedes: Panne bei Rückrufaktion
Nachrichten
Kreation
Seat Ibiza SC
Auch im neuen Flight für den Seat Ibiza SC setzt die Volkswagen-Tochter auf die eigenen Mitarbeiter. Für das neue Modell durften diesmal sieben Seat-Piloten der World Touring Car Championship (WTCC), darunter Yvan Muller und Gabriele Tarquini, vor die Kamera. Im Spot liefern sich die sieben ein Wettrennen zu Fuß, denn jeder will auf dem Fahrersitz des Ibiza SC Platz nehmen.
Agenturprofile
Aktuelle Studien
Chart der Woche
Entscheidung am PoS
Ausgerechnet ein Spezialist für Werbung am PoS relativiert die goldene Regel, nach der 70 Prozent der Kaufentscheidungen dort fallen. Global kehrt Ogilvy Action die Formel um. Hierzulande greifen 38 Prozent der Shopper spontan zu.
Ausgerechnet ein Spezialist für Werbung am PoS relativiert die goldene Regel, nach der 70 Prozent der Kaufentscheidungen dort fallen. Global kehrt Ogilvy Action die Formel um. Hierzulande greifen 38 Prozent der Shopper spontan zu.
HORIZONT Print
HORIZONT 36/2008 vom 04.09.2008
Das Top-Thema der Woche: Boris Schramm, Managing Director bei Group M und damit einer der einflussreichsten Mediaplaner der Republik, geht auf Konfrontationskurs zu Verlagen, die mit Pocketausgaben, Bundles und anderen Maßnahmen gegen den allgemeinen Auflagenrückgang ankämpfen.
Zum Inhalt
Infos zum Abo
Das Top-Thema der Woche: Boris Schramm, Managing Director bei Group M und damit einer der einflussreichsten Mediaplaner der Republik, geht auf Konfrontationskurs zu Verlagen, die mit Pocketausgaben, Bundles und anderen Maßnahmen gegen den allgemeinen Auflagenrückgang ankämpfen.
Zum Inhalt
Infos zum Abo













