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18.11.2009

Bravo Faktor Jugend

Ranking: McDonald’s führt Top-Marken Jugendlicher an


Der Burgerriese ist die Top-Marke 2009 bei den Jugendlichen 

Der Burgerriese ist die Top-Marke 2009 bei den Jugendlichen

Die Markenwelt der Jugendlichen ist digital. Unter den Top 10 der beliebtesten Hersteller bei 12- bis 18-Jährigen finden sich 2009
Sony Ericsson, Nintendo, Playstation, iPod, Nokia und Vodafone. Das ist ein zentrales Ergebnis der Studie „Bravo Faktor Jugend 10", für die die Strategieagentur Diffferent im Auftrag von Bauer Media mehr als 2000 Jugendliche über ihre Top-Marken in zwölf Produktkategorien befragt hat.
 
Die Präferenzen der Geschlechter unterscheiden sich nur leicht: Top-Marke bei den Mädchen ist Nintendo mit rund 87 Prozent, wogegen nur 57 Prozent der Jungen den Konsolen- und Spielehersteller für eine der besten Marken in ihrem Segment halten. Ebenfalls rund 87 Prozent der Mädchen stimmten für McDonald's als Top-Marke im Segment der Schnellimbisse. Mit 80 Prozent Zustimmung führt der Burgerbrater bei den Jungen die Rangliste der besten Marken an. Bei den Mädchen schafft es H&M mit 59 Prozent auf den 8. Platz der beliebtesten Marken, bei den Jungen können sich Adidas (54 Prozent) und Nike (50 Prozent) knapp unter den Top 10 behaupten.
Die zehn Top-Marken der Jugendlichen 2009 (zum Vergrößern bitte Anklicken) 

Die zehn Top-Marken der Jugendlichen 2009 (zum Vergrößern bitte Anklicken)

Im Ranking der Mobilfunkmarken hat Sony Ericsson den bisherigen Spitzenreiter Nokia abgelöst. Während die Finnen 2005 von 47 Prozent der Jugendlichen als Lieblings-Handymarke klassifiziert worden sind, stimmten nur 8 Prozent für Sony Ericsson. 2009 lautete die Frage leicht modifiziert: „Was sind deiner Meinung nach die besten Marken im Bereich Mobilfunk?" und machte somit Mehrfachnennungen möglich. 72 Prozent nannten auf diese Frage Sony Ericsson, immerhin 66 Prozent Nokia.
 
Der Klassiker Nivea schaffte es als einzige Körperpflege-Marke unter die zehn „Besten". Der Studie zufolge prägen die Verwendung in der Familie und starke Präsenz im Alltag insbesondere die Kosmetik- und Nahrungsmittelvorlieben der Jugendlichen. Hier bewähren sich vor allem „Alltags- und Familienmarken". Fastfood-Ketten wie McDonald's profitieren als „Cliquen- und Glamourmarken" nicht nur von den Vorlieben in der jugendlichen Peergroup, sondern auch von guter Werbung. „Ego- und Imagemarken" wie Converse bieten im Kleidungssegment Anerkennung und durch „Status- und Showmarken" wie den iPod grenzen sich Jugendliche bewusst ab und wecken Begehrlichkeiten. Diese Marken kommen vor allem bei Kleidung und Technik zum Tragen. np
 
Die Studie "Bravo Faktor Jugend 10" gibt es bei Bauer Media unter www.jugendpower.com zum Download.
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