Bundestagswahl
12.08.2009
Parteien starten heiße Phase des Wahlkampfs
Bildergalerie: Die Wahlplakate der Parteien (8 Bilder)
Bisher konzentrierte sich die mediale Auseinandersetzung mit dem politischen Gegner vor allem auf das Internet. Seit dieser Woche nimmt die Auseinandersetzung zwischen den Parteien um das bessere politische Konzept im öffentlichen Raum an Fahrt auf.
Shipyard Werbeagentur beziehungsweise DIG/Trialon in den Wahlkampf ziehen, bereits ihre Großflächen vorgestellt haben, präsentiert heute die SPD (Agentur: Butter) ihre Kampagne. Grüne (Agentur: Zum Goldenen Hirschen) und FDP sind mit Zwischenkampagnen, an deren Entstehung teilweise Wähler beteiligt waren, ohnehin im Dauerwahlkampf. Wenig überraschend: Neben politischen Aussagen dominieren auf den Plakaten vor allem die Spitzenkandidaten der Parteien.
Ob das auch in Zukunft so sein wird, ist eine der Fragen, der HORIZONT in einer Interviewserie (Horizont 27/2009, 31/2009, 32/2009) mit den Wahlkampfmanagern der Parteien nachgegangen ist. Demnach werden Plakat, Großflächen und TV-Sport auch weiterhin ihre Bedeutung haben, Online und Dialog werden aber in der künftigen Strategieplanung deutlich an Bedeutung gewinnen. Ganz entschieden widersprechen die Wahlstrategen dabei aber der These des Politikwissenschaftlers Karl-Rudolf Korte, die Parteien fremdelten mit dem Internet. So verweist etwa Hans-Jürgen Beerfeltz, Bundesgeschäftsführer der FDP, auf die dreizehnjährige Präsenz der Liberalen im Web. mir/brö
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