Web 2.0
04.09.2009
PR-Desaster: Jako gibt im Streit mit Blogger klein bei
Im Streit mit dem Blogger "Trainer Baade" hat der Sportartikelhersteller Jako nun eingelenkt. „Wir haben ganz offensichtlich überreagiert“, sagt Vorstandschef Rudi Sprügel. Das Unternehmen hatte den Blogger wegen eines kritischen Beitrags gleich mehrfach per Abmahnung und Unterlassungserklärung zur Kasse gebeten. Der Rechsstreit schlug im Internet hohe Wellen und wurde für Jako zum PR-Desaster.
Sprengel betonte in einer Presserklärung gleichzeitig, dass man sich rechtlich nichts vorzuwerfen habe. Ob damit, wie von Jako gehofft, "alle Voraussetzungen" geschaffen sind, "um die vor allem im Internet geführte Auseinandersetzung um sein Unternehmen schnell zu beenden" , darf aber bezweifelt werden. In Teilen des Web stößt der Stil der Entschuldigung unangenehm auf. So die Art und Weise, die Debatte selbst nun für beendet zu erklären. Als auch die mit werblicher Selbstbeschreibung übervolle Presseerklärung. Kritisiert wird auch, dass das Wort "Entschuldigung" in der Erklärung nicht einmal auftaucht. ork
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