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OWM-Studie: Fünf Thesen zu den Veränderungen im Media- und Kommunikationsmanagement


Schnellere Entscheidungen, flexiblere Strukturen, mehr Verantwortung. Das ist der Grundtenor einer gemeinsamen Studie der Organisation Werbungtreibende im Markenverband (OWM) und McKinsey. Die beiden Partner haben gestern die ersten Ergebnisse eine Studie veröffentlicht, die zeigt, wie sich das Media- und Kommunikationsmanagement künftig verändern muss. 
 
"Das einzig richtige Modell für erfolgreiches Marketing wird es in Zukunft nicht mehr geben, sondern eine Vielzahl von Ansätzen, die unterschiedliche Ansprüche bedienen", erklärt Jesko Perrey. Der Leiter der deutschen Marketing & Sales Practice von McKinsey hat aufgrund von Interviews mit Entscheidern fünf Thesen entwickelt, die helfen sollen, die notwendigen Veränderungsprozesse im Marketing zu begleiten.

1. Die Adaptionsfähigkeit der Manager wird zum Wettbewerbsvorteil
 
Da sich die Branche und Medienkanäle immer schneller verändern, müssen Unternehmen Strukturen entwickeln, die ihnen flexible und schnelle Reaktionen ermöglichen. Dabei lassen sich zwei Grundstrategien bestimmen. Entweder man will als First Mover Trends mitbestimmen. Oder als Fast Follower die Trends schnell aufgreifen.
 
2. Das Medien- und Kommunikationsmanagement soll und muss stärker unternehmerische Verantwortung übernehmen
 
Das bedeutet eine stärkere Verknüpfung von Media und Marketing mit der Unternehmensstrategie, weniger Outsourcing von Fachkompetenz und ein stärkeres Führen der Agenturen.
 
3. Ein neuer Typus des Medien- und Kommunikationsmanagers wird benötigt
 
Hight Potentials gehen heute kaum noch ins Marketing. Entscheider müssen sich stärker um Nachwuchskräfte bemühen, Karriereperspektiven eröffnen und in der Lage sein, ein Orchester aus externen und internen Spezialisten zu steuern.
 
4.Den eigenen Beitrag zur Wertschöpfung dokumentieren 
 
Um sich dem Diktat des Controllings zu entziehen, geht es darum, in der Flut der Daten sinnvolle KPI-Lösungen und deren Messung zu erarbeiten. Marketing- und Media müssen transparente und nachvollziehbare Marketing-ROI-Messungen etablieren.
 
5. In Agenturen sollte es zu einer Renaissance der funktionalen Expertise kommen.
 
Viele Werbungtreibenden sind laut der Studie von den Leistungen ihrer Kreativagentur enttäuscht.  Agenturen sollten daher ihre fachliche Exzellenz in einzelnen Disziplinen stärken.  Unternehmen hingegen sollten stärker auf medienneutrale Leitideen setzen. mir
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