Mobilfunk
22.01.2013
Nach Apple ist Blackberry dran: Samsung outet RIM-Fans als uncool
Nach einer ausgezeichneten Jahresbilanz 2012 hat Samsung auch 2013 im Smartphone-Markt nichts von seiner Angriffslust verloren. Überraschend ist allerdings der selbstgewählte Gegner: Statt wie gewohnt auf Apple herumzuhacken, zielt der neue Spot von 72andSunny auf Blackberry-Nutzer. In der neuen Kampagne will Samsung seine Galaxy-Produktfamilie als Mobile Devices für den Geschäftsalltag positionieren. Und hier verfügt der angeschlagene Hersteller Research in Motion (RIM) immer noch über einen großen Marktanteil.
Anders als in den Apple-Kampagnen, die die iPhone-User meist als hysterische Fanboys karikiert, bleibt die Porträtierung der Blackberry-Nutzer vergleichsweise zahm. Sie sind in der Firma die steifen Mitarbeiter, die sich strikt gegen die neuen flexibleren Kommunikationsmöglichkeiten der Galaxy-Geräte sperren.
Für die Marke Blackberry ist dieser Spot möglicherweise sogar eine gute Nachricht. Denn der Hersteller RIM muss aktuell hart darum kämpfen, überhaupt noch als relevanter Wettbewerber im Smartphone-Markt wahrgenommen zu werden. Dass Samsung der Marke nun einen eigenen Spot widmet, ist ein Beleg dafür, dass Blackberry zumindest in den Augen der Wettbewerber noch nicht obsolet ist. cam
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