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Nach Apple ist Blackberry dran: Samsung outet RIM-Fans als uncool


von Santiago Campillo-Lundbeck,
Redakteur Marketing

Nach einer ausgezeichneten Jahresbilanz 2012 hat Samsung auch 2013 im Smartphone-Markt nichts von seiner Angriffslust verloren. Überraschend ist allerdings der selbstgewählte Gegner: Statt wie gewohnt auf Apple herumzuhacken, zielt der neue Spot von 72andSunny auf Blackberry-Nutzer. In der neuen Kampagne will Samsung seine Galaxy-Produktfamilie als Mobile Devices für den Geschäftsalltag positionieren. Und hier verfügt der angeschlagene Hersteller Research in Motion (RIM) immer noch über einen großen Marktanteil.

 
Anders als in den Apple-Kampagnen, die die iPhone-User meist als hysterische Fanboys karikiert, bleibt die Porträtierung der Blackberry-Nutzer vergleichsweise zahm. Sie sind in der Firma die steifen Mitarbeiter, die sich strikt gegen die neuen flexibleren Kommunikationsmöglichkeiten der Galaxy-Geräte sperren.
Der Coolheits-Prüfung stellt sich auch der Spot selbst. Er spielt zwar in der Geschäftsfeld, aber eben nicht in einem typischen Unternehmen, sondern bei einer Softwareschmiede für Mobile Games. Um das neueste Spiel "Einhorn Apokalypse" rechtzeitig fertigzustellen, dürfen die Mitarbeiter ihre Smartphones frei wählen. Während die jungen Mitarbeiter schnell zu Galaxy-Geräten greifen und so ihren Arbeitsalltag kreativer und flexibler gestalten können, klammern sich die konservativen Mitarbeiter an ihre Blackberrys.
 
Für die Marke Blackberry ist dieser Spot möglicherweise sogar eine gute Nachricht. Denn der Hersteller RIM muss aktuell hart darum kämpfen, überhaupt noch als relevanter Wettbewerber im Smartphone-Markt wahrgenommen zu werden. Dass Samsung der Marke nun einen eigenen Spot widmet, ist ein Beleg dafür, dass Blackberry zumindest in den Augen der Wettbewerber noch nicht obsolet ist. cam 
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