Energiemarkt
Mobilfunker Klarmobil.de verkauft bald Strom
Der Energiemarkt wird immer bunter. Im Dezember will sogar Hartmut Herrmann mit seiner Discount-Mobilfunkmarke Klarmobil.de in den Strommarkt einsteigen.
Aufbauend auf der Mobilfunk-Positionierung "Fair und transparent" soll auch das neue Geschäftsfeld angegangen werden. "Wir haben uns im Mobilfunk als fairer und transparenter Partner etabliert - davon wollen wir jetzt auch in einem weiteren Segment profitieren", sagt Klarmobil.de-Geschäftsführer Hartmut Herrmann.
Das Unterfangen wird vorsichtig angegangen: Vorerst wird die Dienstleistung eines namentlich noch nicht genannten Kooperationspartners vermarktet. Klarstrom stellt zwar das Label, Vertragspartner wird jedoch der entsprechende Stromanbieter - das soll auch klar kenntlich gemacht werden. Für das kommende Jahr sei jedoch ein eigenes Angebot denkbar.
"Wir wollen erst mal schauen, wie unsere Kunden auf das Angebot reagieren", so Herrmann. Prinzipiell sei die Situation jedoch ähnlich der im Mobilfunkmarkt vor zwei Jahren: "Die am Markt bestehenden Angebote sind zu teuer und sorgen durchweg für Verwirrung bei den Kunden."Nutzer können das Angebot auf der Website über den Klarshop erreichen - bestehende Mobilfunkkunden werden per Direktmarketing angesprochen.
Aufreger-Werbung
Klarmobil.de hat sich mit seiner aggressiven Werbestrategie schon reichlich Ärger eingehandelt. So wurde die Freenet-Tochter 2006 wegen verharmlosender Darstellung von Straftaten in fünf verschiedenen TV-Spots vom Deutschen Werberat gerügt. Die von McCann-Erickson in Hamburg entwickelten 30-Sekünder zeigten telefonierende Passanten in Alltagssituationen, denen eine als Gorilla verkleidete Person das Handy entriss. Dazu warb die Freenet/Mobilcom-Tochter mit dem Claim "Das Handy besorgst du dir, wo du willst - die günstige Karte bei klarmobil.de."
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