21.04.2010
Milliardenmarkt: Bei Social Gaming klingelt es in der Kasse
Spiele in sozialen Netzwerken könnten zur Goldgrube werden. Das glaubt die Managementberatung Mücke Sturm & Company und erwartet, dass der Umsatz mit dem Verkauf virtueller Güter im Bereich Social Gaming bis zum Jahr 2015 auf 3,9 Milliarden Euro steigt.
Dabei sind Spiele wie Farmville, bei den sich Nutzer auf Facebook beim Aufbau eines Bauernhofs weiterhelfen, zunächst einmal kostenlos. Doch während die Mehrzahl der User kostenlos spielt, sei ein kleiner Teil bereit, Geld für zusätzlichen Premium-Content auszugeben, um beispielsweise schnellere Spielerfolge zu sehen. Mit solchen kostenpflichtigen Spielinhalten würden schon jetzt 90 Prozent der Umsätze von Social Gaming generiert, so die Unternehmensberatung.
Davon profitieren aber nicht nur die Spiele-Entwickler und die sozialen Plattformen, sondern auch Kreditkartenanbieter und Zahlsysteme wie PayPal. Diese verdienen je nach Anbieter zwischen 3 und 20 Prozent an den Mikrotransaktionen. ork
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