Kosmetikstudie
Markenimage wird beim Kosmetikkauf immer wichtiger
Das Markenimage spielt beim Kauf von Kosmetikprodukten eine immer bedeutendere Rolle. Zu diesem Ergebnis kommt die "Cosmopolitan"-Kosmetikstudie 2009, die von MVG Medien herausgegeben wird. Über die Hälfte (56 Prozent) der rund 600 befragten Leserinnen gibt beispielsweise an, dass ihnen beim Erwerb von Düften/Parfüms wichtig ist, dass die Marke sympathisch ist und ein gutes Image hat.
Die Bedeutung des Markenimage für die Käuferin hängt davon ab, um welche Produktkategorie es sich handelt. Besonders sensibel ist sie bei Körper- und Haarpflegeprodukten. Für immerhin 42 Prozent der Befragten zählt das Markenimage, wenn es um den Kauf von Körperpflege- beziehungsweise Haarpflegeprodukten (45 Prozent) geht. In den Vorjahren lagen diese Werte in allen Produktgruppen niedriger. Die wichtigsten Kaufentscheidungskriterien bei Kosmetikprodukten sind allerdings Verträglichkeit und gute Qualität der Produkte. Besonders auffällig ist dies bei der Gesichtspflege: 90 Prozent finden eine gute Qualität ausschlaggebend.
Zu Spontankäufen neigen die Käuferinnen vor allem bei dekorativer Kosmetik (Make-up). Hier greifen 41 Prozent einfach so zu, ein Viertel geplant und bei rund 36 Prozent ist es von Fall zu Fall verschieden. Strategisch vor gehen die Damen dagegen beim Erwerb von Gesichtspflege (83 Prozent kaufen geplant), Körperpflege (62 Prozent), Haarpflege (69 Prozent) und Sonnenschutz (73 Prozent). Düfte werden in etwa genauso häufig spontan (29 Prozent) wie geplant (35 Prozent) gekauft.
Markentreu sind die Käuferinnen vor allem bei Gesichtspflegeprodukten. 68 Prozent sagen: "Ich bin meiner Marke seit langer Zeit treu". Sehr geringe Markentreue zeigen sie dagegen bei bei dekorativer Kosmetik (33 Prozent). Insgesamt geben die „Cosmopolitan"-Leserinnen viel Geld für Kosmetikprodukte aus: Im Jahr 2009 kauften sie für rund 2300 Euro ein. se
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