Luxusartikel
17.02.2009
L´Oréal streicht Produktmarken zusammen und geht zum Discounter
Der weltgrößte Kosmetikkonzern L'Oréal kämpft mit einem deutlich nachlassenden Interesse an seinen Luxusprodukten. Die Zurückhaltung der Kunden bei Luxusmarken wie Giorgio Armani, Lancôme und Yves Saint Laurent ließen den Umsatz im vierten Quartal 2008 um 6,3 Prozent sinken.
Auch 2009 rechnet Vorstandschef Jean-Paul Agon mit schlechten Bedingungen. „Das erste Quartal 2009 wird besonders schwierig werden, vor allem für das Luxussegment", erklärt Agon. L´Oréal will dennoch aus der Wirtschaftskrise gestärkt herausgehen und verordnet sich daher eine neue Strategie. So will der Kosmetikhersteller die vielen Produktvariationen seiner Marken zusammenstreichen und den Fokus künftig stärker auf preiswerte Produkte legen. Im Zuge dessen plant das französische Unternehmen auch eine stärkere Präsenz in Fachgeschäften und sogar zunehmend auch bei reinen Discountern wie etwa Lidl. Darüber hinaus plant der Kosmetikhersteller seine Produkte vermehrt über das Internet sowie über Home Shopping zu verkaufen. Unter dem Strich verdiente L'Oréal im vergangenen Jahr 1,95 Milliarden Euro und damit rund 700 Millionen Euro weniger als 2007. mir
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