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Kindle-Spot: Amazon lässt Apple-Nutzer alt aussehen


von Michael Reidel,
Ressortleiter Marketing

Wenn Samsung in der Werbung über Apple herziehen kann, dann kann das Amazon schon lange. In seinem neuesten TV-Spot lässt der Online-Händler die Nutzerin eines Kindle-E-Readers gegen einen iPad-Freak antreten. Der zieht am Ende ganz klar den Kürzeren.
 
Der von Eyeball New York entwickelte Spot spielt an einem Pool zwischen Meer, Sandstrand und Liegewiese. Dort treffen ein iPad-Nutzer und eine Kindle-Userin aufeinander. Als der Mann die fesche Badenixe anspricht, will er eigentlich nur prahlen, denn das iPad ist ja dem Kindle vermeintlich überlegen. Doch daraus wird nichts. Nach einem für ihn peinlichen Gesprächsverlauf tritt er wenig später den Rückzug an. Denn die Argumente der schlagfertigen Dame - vor allem der niedrigere Preis und der hohe Lesekomfort des Kindle selbst bei Sonneneinstrahlung - kann er nicht parieren.
Das Kindle von Amazon entwickelt sich zusehends zu einem Selbstläufer. Allein im Dezember soll das Unternehmen eine Million Kindles verkauft haben. Entsprechend massiv investiert das Unternehmen nun auch in Werbung. In Deutschland hat das Unternehmen erstmals überhaupt eine größere TV-Kampagne gestartet.
 
Amazon ist nicht der erste Konzern, der die Apple-Jünger in seiner Werbung schlecht aussehen lässt. Erst kürzlich hatte sich Samsung in einem Commercial über iPhone-Nutzer lustig gemacht. Die Parallelen sind offensichtlich: Auch in dem von 72 and Sunny in Los Angeles entwickelten Samsung-Spot wurden Apple-Jünger mit den Produkten des Wettbewerbs konfrontiert - damals waren es die Galaxy-Smartphones von Samsung. mir/mas
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