Food
16.02.2012
Keine Lust auf Poppen: Procter verkauft Pringles
Mit "Einmal gepoppt, nie mehr gestoppt" führte Procter & Gamble seine Snackmarke Pringles 1997 in Deutschland ein, jetzt beweist der Konzern selbst das Gegenteil. Für rund 2,7 Milliarden Dollar verkauft Procter Pringles an den Frühstücksflockenhersteller Kellogg's.
Der ursprünglich geplante Verkauf an Diamond Foods scheiterte an an einem Bilanzskandal des Kaufinteressenten. Der Deal bedeutet für Kellogg's einen Schritt nach vorne in ein neues Geschäftsfeld.
Dem Neu-Eigentümer war der Einstieg in den Markt mit salzigen Snacks sogar eine Neuverschuldung von 2 Milliarden US-Dollar wert. Für Kellog's-Vorstandschef John Bryant ist der Zukauf vor allem mit Blick auf die Wachstumsmarken in Mittel- und Südamerika ein gutes Geschäft: „Das ist ein unwiderstehliches Asset für einen sehr günstigen Preis." Im deutschen Markt bedeutet das zudem, dass Kellogg's erstmals auch ein Anbieter für salzige Snacks wird. cam
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