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27.04.2009

VERGÜTUNG

von Miriam Hebben,
Redakteurin Marketing / Sportbusiness

Kein Honorar mehr: Coke will Agenturen nur nach Leistung bezahlen


Coca-Cola will seine Agenturen künftig ausschließlich nach Leistung honorieren 

Coca-Cola will seine Agenturen künftig ausschließlich nach Leistung honorieren

Geht es nach Coca-Cola, sollen Werbeagenturen von ihren Auftraggebern künftig ausschließlich performance-orientiert bezahlt werden, berichtet AdAge. Im Klartext: Wenn die vorher definierten Ziele erreicht werden, ist die Zusammenarbeit mit dem Werbungtreibenden auch für Agenturen lukrativ ("bis zu 30 Prozent Profit"). Ansonsten aber heißt es: Außer Spesen nix gewesen.
 
"Wir wollen, dass unsere Agenturen profitabel arbeiten. Aber eine Garantie dafür kann es von uns nicht geben", sagte Sarah Armstrong, weltweite Mediachefin bei Coca-Cola auf einem Branchenevent in den USA. "Wir brauchen unsere Agenturen gesund und profitabel, aber das müssen sie sich verdienen."
Der Konzern, der weltweit jährlich rund drei Milliarden US-Dollar in Werbung investiert, will die leistungsorientierte Honorierung als industrieweiten Standard etablieren. In fünf Testmärkten soll das Unternehmen das neue Kostenmodell bereits im vergangenen Jahr erprobt haben - darunter offenbar auch Deutschland. Über das mögliche Sparpotenzial schwieg sie sich allerdings aus. Das Prinzip soll bereits in diesem Jahr in weiteren 35 Ländern zum Einsatz kommen.
 
Armstrong nennt auch Parameter, die beim neuen Kostenmodell zu Grunde gelegt werden: Anstatt den Agenturen eine feste Summer für Arbeitsstunden zu überweisen, setzt Coke selbst den Wert der in Auftrag gegebenen Arbeit fest. Dieser bestimmt sich unter anderem nach der strategischen Bedeutung des Auftrags für den Konzern, die Begabung der involvierten Kreativen sowie die Einzigartigkeit der Arbeit - kann eine Idee schnell kopiert werden, ist sie weniger wert. 
 
Zum erst kürzlich zusammengestrichenen Agenturportfolio von Coca-Cola gehören Kreativschmieden wie Wieden & Kennedy und Crispin Porter & Bogusky, auf Mediaseite arbeitet der Konzern unter anderem mit der Starcom Media Vest Group zusammen. In Deutschland arbeiten vor allem MECH, Berlin, und Mediacom, Düsseldorf, für Coke. mh
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Leser-Kommentare zu diesem Artikel (32)
The Saint sagte am 27.04.2009 um 16:59

Kurios

Und auf Kundenseite sitzt ein Praktikant, bestenfalls ein talentfreier Junior Brandmanager und "beurteilt" die Arbeit von Profis mit fundierter Erfahrung.
Nana sagte am 27.04.2009 um 18:39

Dann machen wir es als Verbraucher genauso

Wir legen den Preis für unser Getränk fest und zahlen erst, nachdem wir die angepriesene Erfrischung auch wirklich erfahren haben. Wenn ich nur halb erfrischt bin, dann gibts halt nichts. Bei vollen Erfrischungserlebnis hagelt es dafür richtig Penunzen. Ich liebe diese Welt! Und auch meinen Job, deshalb sollte auch mein Arbeitgeber dieses Modell gleich einführen: Für bessere Werbung und eine bessere Welt! Hurra!
janosch sagte am 27.04.2009 um 19:09

COOL!

Dann gehe ich in Zukunft in Supermarkt, nehme eine Coke mit und zahle dann irgendwann nach Verzehr dieser Coke einen Betrag an das Unternehmen, den ich für angemessen halte
MU sagte am 27.04.2009 um 20:45

Hr.

Die Bedenken kann ich teilen. Wird ein relevantes meßbares Kom.-Ziel festgelegt, kann auch überprüft werden, ob die Kommunikationsmaßnahme wirkt. Eine leistungsabhängige Vergütung ist generell wünschenswert. Allerdings würden sich dann nur "Profis mit fundierter Erfahrung" durchsetzen.
Heinz Budner sagte am 27.04.2009 um 21:18

Das kann ich auch:

"Anstatt den Agenturen eine feste Summer für Arbeitsstunden zu überweisen, setzt Coke selbst den Wert der in Auftrag gegebenen Arbeit fest." Sehr schön, dann werde ich einfach mal in Zukunft beim Einkauf in meinem Getränkemarkt auch den Wert der gekauften Coke selbst festsetzen.
Matz sagte am 27.04.2009 um 22:10

Deja-vu-Erlebnis

Das hat Coca-Cola vor vielen Jahren schon mal versucht - und ist kläglich gescheitert. Die schwachen Agenturen waren bereit mitzuspielen, weil sie Angst hatten, den Etat zu verlieren. Eine starke Agentur hat gesagt: "Ja, akzeptieren wir, wenn wir alle Entscheidungen zur Erreichung der Ziele selber treffen können, einschließlich der Budgets, der Kampagnen und der Mediapläne. Coca-Cola ist damals vor Schreck der Kronkorken von der Flasche gesprungen! Aber die Agentur hatte recht: man kann sie nicht am Erreichen oder Nicht-Erreichen von Zielen messen, wenn der Kunde doch die Entscheidungen trifft.
Hans P sagte am 27.04.2009 um 23:54

Was leistet so eine Flasche?

Ob Coca Cola das Prinzip tatsächich ernst meint? Also: seine Kunden nach dem Genuss einer Flasche entscheiden lässt, ob Werbeversprechen von Sommer, Sonne, Fröhlicheit eingetreten sind, und danach ihre großzügige milde Gabe erwartet? Die "erfolgsorientierte bezhlung" ist in einzelfällen sinnvoll - als Geschäftsprinzip zerstört sie Vertrauen und damit kreative Arbeitsverhältnisse- statt Inhalten zählen Zahlen. Aber mir hat die braune Suppe ohenhin nie geschmeckt.
Markus sagte am 28.04.2009 um 00:39

Art-Director

Super Idee! Wenn ich demnächst in einem Restaurant esse mach ich es genauso: Wie groß ist die Begabung des Kochs? Wieviel Arbeit macht das bestellte Gericht und wie exklusiv war es? Ich sehe großes Sparpotential. Also jetzt mal im Ernst. Das ist doch Bullshit! Was wäre Coca Cola ohne Werbung? Ich glaube ich trinke in Zukunft nur noch Pepsi oder No-Name aus dem Aldi.
tanzpartner sagte am 28.04.2009 um 07:06

Konsequent

Die Agenturen haben von den Budgets ja schon lange nix mehr an die wirklich kreativen weitergegeben. Thanks Coke! A level playing field is what we need!
Peter Alexander Wunderlich sagte am 28.04.2009 um 07:35

Cola spielt Bola

und dabei muss man höllisch aufpassen, dass man selbst nicht zu Fall kommt. Sarah, da gehst du mit deinem Vorstand einen gewagten Weg. Pepsi hat das vor Jahren auch schon probiert. Cola braucht selbstständige creative Köpfe und nicht die Parole "Gier frißt Hirn". Wenn du dies so machst bekommst du 30% over the Top. Das ist der falsche Weg.
Z_rulez sagte am 28.04.2009 um 08:41

Quatsch

wird sich niemals etablieren... Als ob Performance Erfolg allein an der Agenturleistung hängen würde. Zum Bäcker gehn und das Brötchen nur dann eine Woche später bezahlen wenns mir geschmeckt hat? Das werden die wieder verwerfen, wenn sie keine Agentur finden, die das Spielchen mitmacht.
Strate sagte am 28.04.2009 um 09:31

Tante Erna

Ich mach das ab jetzt so: wenn ich Tante Erna besuchen will, besteige ich ein Taxi und lass mich hinfahren. Wenn Tante Erna zuhause ist, zahl ich das Taxi. Sonst nicht.
silberpfeil sagte am 28.04.2009 um 09:41

Und keiner der Partner,

die der Agentur auf Kundenseite gegenüber sitzen, wird performance-orientiert entlohnt! Kein Marketingleiter, kein Werbeleiter, ja nicht einmal ein Geschäftsführer. Aber alle diese Personen haben meist mehr Einfluss auf den Grad der Zielerreichung und die Qualität der Unternehmensergebnisse als der Kreativ-Partner selbst. Wenn dort, auf Unternehmensseite, irgendwer nicht mitspielt, wird's für die Agentur sehr schnell und unweigerlich beim "Außer-Spesen-nix-gewesen? enden.
Michael sagte am 28.04.2009 um 10:54

Kreative Lösung oder bunte Bildchen

Kommunikation ist nun einmal eine Dienstleistung, die individuelle Leistungserstellung verspricht. Insofern weiß der Auftraggeber nicht was er wirklich am Ende an Mehrwert bekommt: Bunte Bildchen oder eine kreative Lösung? Somit finde ich die Forderung durchaus gerechtfertigt. Schließlich soll Kommunikation für einen ROI oder erhöhte Abverkaufszahlen sorgen; Im besten Fall sich selbst refinanzieren. Sorry: Wenn ich beim Bäcker Brötchen kaufe oder mir eine Büchse Cola leiste, weiß ich was mich erwartet. Der Preis resultiert letztendlich aus Nachfrage und Angebot; Und wie wir wissen, generiert man Nachfrage durch Kommunikation. Kurz: Die Vergleiche hinken wie ein Einbeiniger.
The Saint sagte am 28.04.2009 um 11:46

@MU

Setze mal voraus , dass Sie es ernst meinen. Dann einigen wir uns doch darauf, dass Markenführung (das hört jede Agentur mindestens einmal am Tag) dem Kunden obliegt und das Auftraggeber schließlich und letztendlich selbst definieren, welche Maßnahme für ihren Erfolg entscheidend ist. Seit wann hört man denn jetzt auf die Empfehlungen von Agenturen? Wenn's nicht passt, wird gepitched. Umsonst natürlich. Darauf eine Bionade!
Ingo Vetter sagte am 28.04.2009 um 12:42

Ziel erreicht -> Bezahlung. Warum nicht?

Ich finde die Idee ok. Wo sollte auch das Problem sein. Wer sich seiner guten Arbeit sicher ist, sollte sich auch performanceorientiert bezahlen lassen können. Der Kunde legt ein Ziel fest und die Belohnung bei Zielerreichung. Wir bieten unseren Kunden seit Jahren dieses Prinzip an. Voraussetzung ist, daß die Ziele erreichbar sind und man als Agentur sicher ist, diese Ziele erreichen zu können. Ansonsten sollte man von dem Auftrag die Finger lassen.
dagmar sagte am 28.04.2009 um 13:12

Sündenbock-Suche von hilfosen Marketinglern

Der Spieß gehört umgedreht. Wenn's denn endlich perfekte Briefings mit klaren Zielen und Budgetvorgaben gibt, kann die Agentur des Vertrauens ansagen, was es qualitativ dafür gibt. Meinetwegen soll der Kunde ruhig pro Projekt bestimmen, wie hoch das Agenturhonorar im Plan budgetiert ist. Dann sehen wir mal weiter. Frei nach dem Motto, wer nicht mit Affen arbeiten will, darf nicht mit Peanuts zahlen. Und - messen? - ha! Steigt der Absatz nach einer ATL Kampagne, war das Marketing erfolgreich, oder?
Klaus sagte am 28.04.2009 um 13:32

Auffällig...

...dass hier niemand der Agenturvertreter das Selbstbewusstsein hat zu sagen "klasse, dann verdienen wir in Zukunft mehr". Stattdessen nur lautes Rumgejammer. Zeigt klar, dass den meisten Schreibern ihre eigene Mittelmäßigkeit bewusst ist...
Günter Eisold sagte am 28.04.2009 um 13:34

Faire Honorierung

Mediaagenturen bspw. arbeiten i.d.R. nicht ausschließlich am unmittelbaren Kommunikationserfolg, sondern nehmen (hoffentlich)auch weitere Aufgaben war. Bspw. Mediaberatung, Budgetkontrolle, Belegkontrolle, Forschung, Tracking und Modelling, etc. Auf diese Aufgaben müsste man dann konsequenterweise verzichten und eine reine Budget-/Zielbewertung machen. Dazwischen liegt dann die Black Box. Das ist für die allermeisten Werbungtreibenden keine Alternative. Der richtige Weg liegt wie immer in der Mitte: adäquate Basishonorierung plus leistungsgebundenes, zielorientiertes Zusatzhonorar
JMG sagte am 28.04.2009 um 13:52

Re: Dann machen wir es als Verbraucher genauso

@Nana: Perfekte Reaktion - besser geht's nicht! Nun müssen wir die Idee nur noch möglichst erfolgreich viral verbreiten - und der Coke-Konzern wird ganz schnell sehr nachdenklich... :-)
The Saint sagte am 28.04.2009 um 14:02

Danke Dagmar!

So ist es. Dagmar hat den korrekten Ansatz. Womit wir wieder bei Praktikanten at Work sind. Frage: Warum ist das Coke-Image seit Jahren in Europa im Minus, wo sind die Highlights in der Produktinnovation, und warum steht die Marke im LEH stark unter Druck? Wo sind die Erfolge aus dem Sponsoring? Fragen. Fragen. Fragen.
stefan Oehm sagte am 28.04.2009 um 14:20

tinnef

der kunde legt nach nicht diskutierbaren eckdaten vermeintlich objektive parameter der honorierung fest, die er nach subjektiven gesichtspunkten bewertet, um danach den wert der geleisteten arbeit der agentur zu bemessen. das ist doch tinnef! man liefert sich damit völlig der willkürlichen bewertung des kunden aus - wenn's ihm budgetär nicht in den kram passt, wird mal eben die "strategische bedeutung" negiert, ebenso die "einzigartigkeit der arbeit" und die "begabung der involvierten kreativen" sowieso. und die agentur schaut in die röhre und hat keinerlei chance, sich dagegen zu wehren. kunde und agentur sollten gegenseitig respekt vor der arbeit des anderen haben - so wird da nix draus.
Hermann07 sagte am 28.04.2009 um 14:36

Quo vadis, Werbebranche?

..als schlecht bezahlter Werbeberater, der tags und notfalls auch nachts für seine Kunden Gewehr bei Fuss steht, frage ich mich, was danach als nächstes kommen wird? Geld zahlen, damit man für einen Auftraggeber wie Coke die Ehre hat, 60 Stunden und mehr pro Woche zu arbeiten? Wann verstehen hochdekorierte Industrieunternehmen endlich, dass Arbeit auch Geld kostet? Leider ist auch das Agenturchefs oft egal - solange man defizitäres Geschäft auf den Lohnzetteln der Angestellten austragen kann oder wild "hire & fire" betreibt, ist´s ja okay... . Ganz ehrlich: ich bin vor ca. 15 Jahren begeistert in diesen Beruf eingestiegen, der mir eigentlich auch Spass macht. Die Entwicklungen der letzten Zeit, in die diese Meldung sehr gut passt, lassen die Begeisterung der Angestellten für ihren Job und somit für die Qualität der Kommunikation allerdings nicht höher werden. Und genau diese Begeisterung, Leidenschaft und Selbstmotivation braucht ein jeder dieser Branche, um gute Werbung machen zu können. Dass sich Unternehmen mit solchen Dingen letztlich selbst schaden, weil die Angestellten der Agenturen das finanziell ausbaden müssen, interessiert niemanden. Insbesondere nicht die Einkaufs- oder Controllingabteilung von Coke. Schade, dass es soweit gekommen ist.
Martin sagte am 28.04.2009 um 15:59

Im Prinzip super!

Aus Agentursicht finde ich erfolgabhänige Bezahlung sehr gut! Wichtig ist hier aber die definition was Erfolg genau ist. Möglich zum Beispiel: - Onlineshop: Wie geben im moment xy für unsere Onlinemarketingaktivitäten aus (x% Brand, y% Sale). Kennzahlen wie Einstellung zur Marke, CPO,.. sind bekannt und sollen innerhalb eines Jahres um 10% verbessert werden. ABER: Es kommt eben ganz stark auf die Definition an - Das Model steht und fällt damit. Grundsätzlich halte ich das für den richtigen Weg - wenn der Kunde genau definieren kann, was er erreichen will und wie der Erfolg evaluiert wird, wäre ich gerne bereit unter diesen Vorraussetztungen für den Kunden tätig zu werden.
Mike Schwede sagte am 28.04.2009 um 16:07

Spannender Ansatz, aber...

Werbung zu machen, die nichts nützt, wäre wie eine schöne Coladose zu kaufen, wo nichts drinnen ist, ausser warme Luft. Performance muss sein, aber... wie misst man die Performance? Da liegt der Schlüssel des Problems. Wir haben uns bereits letztes Jahr zusammen mit der Goldbach Media Group auf diese Tendenz eingestellt und die Unit "Performence Marketing" gegründet. Infos und Fachartikel unter: http://www.orange8.ch/home#/Aktuell/Fachartikel/
dagmar sagte am 28.04.2009 um 16:43

Re: Klaus .. auffällig ..

Mehr verdienen? Selbst, wenn hier über die Königsklasse von Kreationen gesprochen würde, ist doch klar, dass es sich bei der Umstellung von Honorierungen eindeutig um Kürzungen im Zeichen der "K" handelt. Hier wird kein Kuchen neu verteilt, sondern Kleingebäck mit Krümeln angekündigt - und zwar ganz sicher ohne objektive Beurteilungsparameter. Denn selbst geile Ideen scheitern heute und auch in Zukunft in Entscheidungsebenen, die Ziele und Erfolg meist anders interpretieren. Jeder Manager hat für seinen Druck ein anderes Ventil. Und genau darauf müssen wir Agenturleute eingehen. Dann verdienen wir vielleicht weiterhin einen Keks und noch einen Keks.
p. schaf sagte am 28.04.2009 um 19:24

sehr gut! danke schön! ja!

das finde ich super! genau das erzähl ich auch unseren (potentiellen) kunden und bin sprachlos, dass diese das nicht wollen. liegt es daran, das es dort immer weniger entscheider gibt? ich gehe gern mit meinem kunden/partner gemeinsam ins risiko und mag natürlich auch gemeinsam mit ihm gewinnen. mehr risiko bedeutet auch mehr entscheidungen - für die startegie, die maßnahmen. entscheidungen - nicht kompromisse wegen ..
profpasson sagte am 28.04.2009 um 23:50

Agenturvergütung

Der Kunde nimmt bei der Entwicklung sowie durch seine Zustimmung für eine Werbekampagne direkten Einfluss. Dies kann ? muss aber nicht von Sachverstand beeinflusst sein. Somit kann der Kunde auch ein Risiko darstellen. Unter diesem Aspekt erscheint es fraglich, ob ein Vergütungsmodell nach Erfolgprinzip richtig ist. Prof. Dr. Stephan Passon International Marketing FH DORTMUND
Martin Hubert, eprofessional sagte am 29.04.2009 um 08:59

Messbarer Mehrwert immer wichtiger

"Der Vorstoß von Coca Cola zeigt noch einmal deutlich, dass sich in Zukunft keine Agentur dem Nachweis messbaren Mehrwerts entziehen kann. Um dem Kunden diesen zu liefern, ist es dringend notwendig, Kampagnen mit sinnvollen Response-Konzepten zu vernetzen und die Erinnerung des Konsumenten an die Werbebotschaft gezielt mit weiteren Schritten zu verbinden."
Harry sagte am 29.04.2009 um 13:38

On the long run

Das hieße ja, das moderne Markenpflege plötzlich doch unerwünscht ist. Bei einem TV Spot von Coca Cola renne ich ja nicht sofort an einen Kiosk und kaufe mir ne Dose Cola.
Michael sagte am 29.04.2009 um 14:25

Viel zu aufwändig

Wir hatten schon vor 10 Jahren mal so einen Vertrag. Die Ausarbeitung hat allein 4 Wochen gedauert. Die mindestens 20 Parameter, die zu Berechnung und Bewertung alle 3 Monate zu beachten waren sorgten dafür, dass es dem Kunden zu anstrengend war, jedes mal festzustellen, dass meistens sie selbst (= der Kunde) verantwortlich waren, wenn etwas nicht so funktionierte. Also: außer Spesen nichts gewesen.
Axel sagte am 29.04.2009 um 20:17

schade, schade, schade

wenn ich so an die 80er denke, jung, frisch und fröhlich ansteckend die Werbung für jung und alt....einfach klasse !!! wenn ich mir die Werbung, oder besser gesagt so manchen schei..! ansehe der sicherlich nicht im geringsten den Wert wiederspiegelt, so sollten sich die Kreativen mal die Konkurrenz von Coke ansehen, villeicht kan man hier abkupfern (ist auch billiger)ich bin ein Verbraucher, fast 60 und schaue immer noch mal gerne eine "gute Werbung"an. Andere können es doch auch gut!!!

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