Preisabsprachen
15.01.2010
Imageschaden? – Großrazzien bei Rewe, Edeka, Lidl, Metro, Rossmann, Mars und Fressnapf
Das Bundeskartellamt hat die Geschäftsräume von elf deutschen Einzelhandelsunternehmen und vier Markenartikelherstellern aus dem Konsumgütersegment durchsuchen lassen. Es bestehe der Verdacht illegaler Preisabsprachen bei Süßwaren, Kaffee und Tiernahrung, so die Wettbewerbsbehörde.
Unter den betroffenen Unternehmen befinden sich Rewe (Penny, Toom, Nahkauf), Edeka, Lidl, Metro (Media Markt, Saturn, Kaufhof, Real), die Drogeriekette Rossmann, der US-Markenartikler Mars (Mars, Snickers, Bounty, Milky Way, Twix) sowie der Tierfutterhändler Fressnapf. Allerdings bedeuteten diese Durchsuchungen noch nicht, dass die genannten Unternehmen tatsächlich einen Verstoß gegen das Wettbewerbsrecht begangen haben, erklärte das Kartellamt weiter.
Erst vor kurzem hat das Kartellamt Bußgelder in Höhe von insgesamt 160 Millionen Euro gegen die Kaffeeröster Tchibo, Melitta und Dallmayr verhängt, da diese über Jahre hin die Preise abgesprochen hatten. jm
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