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Hymer preist Wohnmobile als Investments an



Hymer verspricht in seiner Anzeige Rendite in Form von Urlaub 

Hymer verspricht in seiner Anzeige Rendite in Form von Urlaub

"Heutzutage kann man sich nur noch auf wenige Wertanlagen verlassen", behauptet Hymer. Eine Alternative für Aktie und Co.: die fahrenden Paläste des Wohnmobil- und Caravan-Herstellers. Das Unternehmen mit Sitz in Bad Waldsee positioniert seine Oberklasse-Reisemobile in seiner jetzt gestarteten Printkampagne als krisensichere Investition und will damit neue Kunden erreichen.

 
Hymer sucht erstmals die Ansprache über Wirtschaftsmedien und über so genannte Entscheidermedien wie „Spiegel", „Focus" und „Manager Magazin". Die Anzeigenmotive für  „Hymermobilien" stammen von der Agentur Neues aus Hamburg. Die Kampagne, mit der Hymer auch sein Markenprofil als Qualitätshersteller schärfen will, wird online durch den Webauftritt www.hymermobilien.de und durch Presse- und Öffentlichkeitsarbeit von der Hamburger Agentur Brand Affairs flankiert.
Im Interview mit HORIZONT.NET erklärt Hymer-Geschäftsführer Jörg Reithmeier, der für die Marke Vertrieb, Marketing und Kundendienst verantwortet, die Hintergründe der Kommunikationsoffensive. fo
 

"Nun auch nach links und rechts schauen"

Jörg Reithmeier amtiert seit September 2011 als Hymer-Geschäftsführer 

Jörg Reithmeier amtiert seit September 2011 als Hymer-Geschäftsführer

Herr Reithmeier, Wohnmobile als "krisensichere" Geldanlage: Wie hat sich die Krise auf den Wohnmobilmarkt und damit auf Hymer ausgewirkt?
Das Geschäftsjahr 2008/2009 stellte Hymer vor einige Herausforderungen. Der Absatz der Fahrzeuge sank, so dass wir zum Beispiel durch die Drosselung der Produktion und durch Arbeitszeitverkürzung ausgleichen mussten. Im Vergleich zu anderen Branchen traf die Krise den Markt für Freizeit­fahr­zeuge jedoch weniger stark, und er erholte sich schneller. Grund hierfür ist auch die Hauptzielgruppe der älteren Käuferschaft, die meist in eher stabilen finanziellen Verhältnissen lebt. Der deutschen Caravaningindustrie geht es mittlerweile wieder gut: Mit einem Branchenumsatz von 5,76 Millarden Euro sind wir fast auf dem Vor-Krisen-Niveau.
 
Wie ist Hymer auf diesem Markt positioniert?
Hymer steht für Qualität, Komfort und Sicherheit und gilt als Pionier der Branche. Durch die Person Erwin Hymer ist die Marke darüber hinaus auch sehr emotional besetzt. Als Sinnbild für den klassischen Tüftler, Erfinder und auch Unternehmer der alten Schule wurde durch ihn über Jahrzehnte eine sehr enge Bindung zwischen Hymer und den Kunden geschaffen. Neudeutsch würde man wohl sagen, er lebte den Community-Gedanken schon sehr früh.
 
Welche Kunden wollen Sie mit den Anzeigen in "Entscheidermedien" erreichen?
Bisher war der Mediaplan ausschließlich auf Fachmagazine ausgelegt. Wir sind aber davon überzeugt, dass wir nun auch nach links und rechts schauen müssen. Deshalb entwickeln wir zunehmend Kampagnen, die wesentlich breiter gestreut werden. Mit der neuen Entscheiderkampagne wenden wir uns an Kunden, die eine Alternative zu den üblichen Anlagemöglichkeiten suchen und zugleich die Vorteile des zeitlich und örtlich flexiblen Urlaubs mit Reisemobilen schätzen. Und natürlich möchten wir auch Leser ansprechen, die schon lange mit dieser Urlaubsform liebäugeln, aber bisher noch nicht den richtigen Impuls bekommen haben. Grundsätzlich definieren wir unsere Zielgruppe als konservatives Elitemilieu ab 50plus. Oft sind es Führungskräfte oder Selbstständige.
 
Welche Rolle spielt Social Media in der Kampagne?
Wir haben erkannt, dass Hymer-Kunden soziale Netzwerke regelmäßig nutzen und treten dort mit ihnen in den Dialog. Über 3500 Facebook-Fans verfolgen beispielsweise derzeit unsere Aktivitäten. Entsprechend verlängern wir die Kampagne "Hymermobilien" über unsere Facebookseite und haben unsere eigene Microsite ins Netz gestellt. Die Möglichkeiten der Online-Werbung schöpfen wir auch zunehmend aus. Im Rahmen der Kampagne zum neues Exsis-i haben wir ein Online-Modul entwickelt, mit dem wir das Thema „Gewicht/Zuladung" auf spielerische Art transportieren. Flankierend schalten wir vereinzelt Bannerwerbung auf diversen Portalen. Zum ersten Mal schalten wir auch Radiospots und haben eine gute Response. TV-Werbung schließen wir für die Zukunft grundsätzlich nicht aus, das ist aber eine Budgetfrage.
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