Heikle Werbung
08.09.2009
Hitler-Werbung: Deutsche AIDS-Hilfe fordert sofortigen Stopp der Aufklärungskampagne
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08.09.2009
Die Deutsche AIDS-Hilfe spricht von einer "der schlimmsten Kampagnen seit dem Ausbruch der HIV-Epidemie", die sofort gestoppt werden müsse. "Dieser widerliche Spot mit einem Adolf-Hitler-Imitator verhöhnt alle Opfer des Nationalsozialismus und setzt HIV-positive Menschen mit Massenmördern gleich. Das äußert provozierende Video setzt auf dumpfe Angst", wettert Carsten Schatz, Mitglied im Bundesvorstand der Deutschen AIDS-Hilfe (DAH).
"Dem Verein Regenbogen sollte die Gemeinnützigkeit aberkannt werden, da es hier offensichtlich um Panikmache auf dem Rücken von Menschen mit HIV und Aids geht", so Schatz weiter. Die DAH prüfe rechtliche Schritte gegen den Verein. Auch von prominenten Unterstützern des Vereins Regenbogen - etwa TV-Richterin Barbara Salesch, TV-Komiker Elton und SPD-Politiker Klaus Wowereit - erwartet Schatz Konsequenzen: "Wir fordern sie auf, sich zu distanzieren."
Weiterlesen: Die Meinung des Zentralverbands der deutschen Werbewirtschaft und die Rolle des Deutschen Werberats
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