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18.03.2013
Handel mit Kundendaten: Deutsche Bahn weist "Spiegel"-Bericht zurück

Die Deutsche Bahn weist die Vorwürfe zurück
Die Deutsche Bahn will von den angeblichen Plänen, Kundendaten an Dritte weiterzugeben, nichts wissen. "Die Behauptung entbehrt jeglicher Grundlage", erklärt der Konzern. Die Bahn habe bislang keinerlei Kundendaten zu Marketingzwecken an Dritte weitergegeben und plane dies auch in Zukunft nicht, heißt es in einer offiziellen Stellungnahme des Konzerns.
Die Bahn kann freilich an den vom "Spiegel" beschriebenen Vorgängen nichts Verwerfliches finden. "Fakt ist, dass das bahn.bonus-Programm vom BahnCard-Programm der DB getrennt wurde und damit ein eigenständiges Kundenbindungsprogramm darstellt", teilt der Konzern mit. Kunden müssten jetzt also zwei Verträge abschließen und in die neuen bahn.bonus-Bedingungen gesondert einwilligen. "Diese beinhalten auch die Nutzung der Kundendaten zu Marketingzwecken", heißt es in der Stellungnahme weiter. Kundendaten würden jedoch weder an Kooperationspartner von bahn.bonus noch an Dritte weitergegeben oder verkauft. Diese neue Vorgehensweise sei aus Sicht des Datenschutzes nicht nur "deutlich transparenter", sondern entspreche dem Wesen eines Kundenbindungs-programms und sei nach § 28 des Bundesdatenschutzgesetzes auch zulässig und verhältnismäßig. mas
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