03.09.2008
HORIZONT SPORTBUSINESS kürt Player des Jahres
Das Urteil erfolgte einstimmig: Bei den 14. Deutschen Sponsoringtagen von HORIZONT SPORTBUSINESS soll Dietmar Hopp – so beschloss es eine hochkarätige Jury aus Unternehmens-, Agentur- und Medienvertretern – als Player des Jahres 2008 ausgezeichnet werden. Der Macher beim Bundesliga- Neuling 1899 Hoffenheim habe mit seinem Strukturprojekt einen Modellfall für den Fußball geschaffen.
Das Wirken des ganz und gar „untypischen Mäzens“ besteche durch „Nachhaltigkeit, Authentizität und seinen jugendfördernden Charakter“. Dem SAP-Gründer gehe es um Ideen und Konzepte, was sich nicht nur am Beispiel des Fußball-Engagements, sondern an der Vielzahl der von ihm unterstützten Projekte ablesen ließe. Dietmar Hopp tritt damit die Nachfolge von Franz Beckenbauer an, der im vergangenen Jahr ausgezeichnet wurde.
Der Club behauptete dank Schwenkers Führungsgeschick in der vergangenen Saison den Platz an der Sonne im nationalen und internationalen Handball. Der Nordclub schaffte das Double, marschierte in der Champions League bis ins Finale. Trotz im Vergleich zum Fußball „begrenzter finanzieller Mittel“ stehe Schwenker für „Kontinuität“, so die Jury. Es sei das Verdienst des Managers, eine „leistungsstarke Wohlfühlfamilie für internationale Sportler“ geschaffen zu haben. Der THW sei ein „Fallbeispiel für schwache Regionen“.
Die Jury
Axel Achten (DSM), Alex Jan Avedikjan (Akzio), Tom Bender (DFL), Kai Burkhard (MEC Access), Pit Gottschalk (Sport Bild), Caroliene Götz (Sportfive), Dieter Gruschwitz (ZDF), Gabriele Handel-Jung (Deutsche Bahn), Michael Ilgner (Sporthilfe), Alexander Maresch (DWS), Peter Olsson (Performance Plus), Hermann Schlindwein (Ashurst), Henning Stiegenroth (Telekom), Hartmut Zastrow (Sport + Markt), Markus Gotta, Jürgen Scharrer, Oliver Zils (HORIZONT/HORIZONT SPORTBUSINESS).
Der feierlichen Preisverleihung geht – wie gewohnt – ein zweitägiges Programm mit Seminar und Kongress voraus. Hochkaräter aus Unternehmen, Profisport, von Vermarktern und Dienstleistern diskutieren unter anderem über die Zukunft der medialen Vermarktung im Fußball, die Perspektiven im Wintersport-Business und die Herausforderungen für das Kommunikationsinstrument Sponsoring in Zeiten von Doping und politisch umstrittenen Großevents.
Ein Panel soll sich der Frage widmen, ob die Bundesliga künftig nach englischem Vorbild Investoren freien Eintritt gewähren oder die sogenannte 50-plus-1-Regelung auch weiterhin Bestand haben soll, die den Vereinen die Macht sichert.
Nähere Informationen zum Programm und Anmeldung unter: www.horizont-sportbusiness. de. Oliver Zils
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