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31.07.2008

Mobilfunker

von Miriam Hebben,
Redakteurin Marketing / Sportbusiness

Gregor Gründgens: Vodafone will mit Musik zur Entertainmentmarke werden


Gregor Gründgens 

Gregor Gründgens

Vodafone will unter neuer Werbeleitung die Marke stärker in den Vordergrund rücken. "Vodafone versteht sich auch als Unterhaltungsmarke, in der Zukunft noch mehr als heute", sagt Gregor Gründgens im Exklusiv-Interview mit HORIZONT. Der ehemalige Coca-Cola-Marketer heuerte am 1. Mai bei Vodafone als Director Marketing Communications an.

 
Einen strategischen Schwerpunkt auf dem Weg zur Entertainment-Marke bildet das Musik-Sponsoring, das nach dem Ausstieg aus der DTM zur zweiten Sponsoringsäule wird - neben der Formel 1. Vom 7. bis 10. August veranstaltet Vodafone gemeinsam mit der Konzernzentrale in Köln erstmals ein eigenes Musikfestival.
 

Vodafone Super-Flat

zur Kampagne
Gründgens: "Musik ist nicht nur eine emotional hoch relevante Plattform, die Frauen und Männer gleichermaßen anspricht, sondern es steht für uns auch ein tragfähiges Geschäftsmodell dahinter." Der Düsseldorfer Mobilfunker hat in Deutschland bereits den größten mobilen Downloadshop und ist online die Nummer 3 hinter I-Tunes und Musicload.
 
Entsprechen optimistisch ist Gründgens, sich von Musik-Aktivitäten der Konkurrenz abzugrenzen. "Keine andere Telekommunikationsmarke bringt vom Start weg so gute Voraussetzungen für ein glaubwürdigeres Engagement mit als Vodafone. Das zeigt ja der Erfolg unseres Downloadshops", so der Ex-Coke-Marketer: "Nicht von ungefähr kommen die Leute zu Vodafone, wenn sie an Musik denken."
 
Im Zuge des anvisierten Markenprofils wurde auch die Tonalität der Werbung angepasst. Der aktuelle TV-Spot für den Tarif Superflat unterscheidet sich deutlich von seinen Vorgängern. "Der Spot ist sehr lebhaft und jung, dementsprechend spielt auch Musik ein wichtige Rolle", sagt Gründgens. In dem kommenden Monaten sollen weitere Spots die jeweiligen Varianten wie Familienvorteil oder Fremdnetz bewerben. Vodafone-Stammbetreuer ist JWT in Frankfurt - daran wird sich laut Gründgens auch nichts ändern.
 
Das komplette Interview lesen Sie in HORIZONT 31/08, die am Donnerstag, 31. Juli, erscheint.
 


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