Modemarken
23.02.2012
Gisele-Bündchen-Effekt: Esprit steigert die Wahrnehmung mit dem neuen Markengesicht
Der Modekonzern Esprit laviert weiterhin durch schweres Fahrwasser. Im ersten Geschäftshalbjahr 2011/12 sank der Gewinn von 2,14 Milliarden auf 555 Millionen Hongkong-Dollar (rund 54 Millionen Euro). Der Umsatz fiel um 5,6 Prozent auf 16,7 Milliarden Dollar. Dennoch ist Ronald van der Vis zuversichtlich, den Konzern mit Sitz in Ratingen wieder zu neuem Wachstum zu führen. Der CEO sieht erste Erfolge des Transformationsprogramms 2014/15 - ein Gisele Bündchen-Effekt.
Gisele Bündchen ist seit Spätsommer 2011 das Markengesicht des Modelabels. Und die ersten Aktivitäten sind laut Esprit erfolgreich verlaufen. Die Markenwahrnehmung sei bei Kundinnen in Deutschland um 9 Prozentpunkte auf 59 Prozent gestiegen, im Wachstumsmarkt China gar um 19 Prozent auf 49 Prozent. Der Abverkauf, der in der Herbst-Winter-Kampagne gezeigten Produkte lag um 60 Prozent über dem anderer Artikel. Das dürfte auch erklären, warum die Esprit die Zusammenarbeit mit dem wohl derzeit best bezahltesten Model weiter fortsetzt.
Nach Unternehmensangaben ist die Kundenfrequenz um 25 Prozent gestiegen, die durchschnittlichen Ausgaben pro Einkauf um 54 Prozent. Die Bruttomarke liegt zehn Prozentpunkte über dem Durchschnittt anderer Stores. Die Folge: Esprit will in der zweiten Hälfte des laufenden Geschäftsjahres weitere 14 Läden auf das neue Konzept umstellen. mir
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