08.08.2008
Glaubwürdigkeit
GfK-Studie: Werber im Imagetief
Das Ansehen von Werbeexperten großer europäischer Unternehmen befindet sich im Keller. Nur 32 Prozent der Befragten in Europa halten die Werbeverantwortlichen für glaubwürdig.
Die einzige Berufsgruppe, die noch schlechter abschneidet, sind Politiker (14 Prozent). Das ist das Ergebnis der internationalen GfK-Studie zum Vertrauen der Bürger in verschiedene Berufsgruppen.
Wie der GfK-Vertrauensindex weiterhin zeigt, werden Werbeexperten besonders in Westeuropa (27 Prozent) und den USA (25 Prozent) als wenig vertrauenswürdig eingestuft. In Zentral- und Osteuropa hingegen haben die Werber mit 50 Prozent ein überdurchschnittlich hohes Ansehen. Im Ländervergleich ist das Vertrauen in diese Berufsgruppe in Rumänien mit 58 Prozent am höchsten, gefolgt von Polen (52 Prozent) und Bulgarien (49 Prozent). Deutschland liegt mit 28 Prozent unter dem europäischen Durchschnitt. Das Schlusslicht bilden Frankreich und die Niederlande mit 16 beziehungsweise 17 Prozent.
Zu den vertrauenswürdigsten Berufsgruppen zählen die Feuerwehr und Mediziner. Für die Studie hat die GfK knapp 20000 Personen aus 19 europäischen Ländern sowie den USA im Zeitraum März bis April dieses Jahres befragt.
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