Vertrauensindex
05.06.2009
GfK-Studie: Banker und Werber verlieren international an Vertrauen
Das Ergebnis überrascht kaum: Infolge der Finanzkrise verlieren die Banken international an Image. Lediglich 37 Prozent der über 17.000 befragten Personen in 16 europäischen Ländern und den USA vertrauen noch den Mitarbeitern von Banken. Im Vorjahr lag der Wert noch bei 45 Prozent. Nur Topmanager, Werber und Politiker erzielen noch schlechtere Werte. Das sind die Ergebnisse des GfK-Vertrauensindex Frühjahr 2009, den die GfK Custom Research heute veröffentlicht hat.
In Deutschland liegt der Vertrauenswert für die Banker bei 63 Prozent, gegenüber dem Vorjahr ein Rückgang von neun Prozentpunkten. Damit liegen die Deutschen deutlich über dem Durchschnitt in Westeuropa. Nur am internationalen Bankenplatz Schweiz ist das Vertrauen noch höher. Hier sprechen 68 Prozent der Befragten den Mitarbeitern ihr Vertrauen aus. Den stärksten Einbruch gab es für die Berufsgruppe in Schweden, wo der Wert um 22 Prozentpunkte auf knapp 50 Prozent zurückging. Einen ähnlich starken Rückgang gibt es auch in den USA und Großbritannien.
Ebenfalls legten hierzulande die Werber um sieben Prozentpunkte auf 35 Prozent zu. Doch Jubelstürme wären verfrüht. Im Gesamtranking belegen die Kreativen mit 28 Prozent und einem Minus von fünf Prozentpunkten den vorletzten Platz. Nur noch die Politiker kommen mit einem Wert von 17 Prozent auf ein schlechteres Ergebnis. An der Spitze steht international wie in Deutschland übrigens die gleiche Berufsgruppe: die Feuerwehr. mir
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