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26.03.2008

Werbeakzeptanz

von Bettina Neises,
Redakteurin Ressort Medien

Exklusiv-Umfrage: Deutsche lehnen Werbung auf dem Handy ab


#BL1# Der steigende Werbedruck bei At-Retail-Media, Außenwerbung und auf dem Handy verärgert immer mehr Verbraucher. Dies geht aus der aktuellen Ausgabe der Studie "Kommunikationstrend" hervor, die das Marktforschungsinstitut Imas International regelmäßig für HORIZONT durchführt.
 
Besonders deutlich ist der Trend bei PoS-Werbung: Der Anteil derjenigen, die sich dadurch gestört fühlen, lag Ende 2007 bei 18 Prozent, 6 Prozentpunkte höher als im Vorjahr. Transportmedien fielen in der Verbrauchergunst um 5 Punkte, die Kanäle Plakate und Haltestellen jeweils um 4.
 
Am wenigsten Chance auf Akzeptanz hat Werbung laut der Studie, wenn sie über das Handy kommt. 72 Prozent der Befragten, die selbst über ein Mobiltelefon verfügen, empfinden diesen Werbekanal als störend.
 
Mehr zu diesem Thema in HORIZONT-Ausgabe 13/2008, die am Donnerstag, 27. März, erscheint.
 


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Leser-Kommentare zu diesem Artikel (3)
Philipp Riediger sagte am 07.04.2008 um 15:51

Die Kirche im Dorf lassen

Als Spezialdienstleister am POS habe ich den Artikel ?Mobile-Werbung nervt am meisten? mit großem Interesse gelesen. Die Kommunikationstrend-Erhebung zeigt, dass der Verbraucher im Jahr 2007 Werbung insgesamt kaum anders bewertet als im Vorjahr. Es ist so auch schwer, wirklich neue Erkenntnisse aus diesem Trendbarometer herauszulesen. Umso erstaunter bin ich daher über die zweite Zeile im Überschriftenblock: ?Verbraucher ärgern sich zunehmend über PoS- und Verkehrsmittelwerbung?. Diese Aussage ist sicherlich nicht falsch, schießt jedoch auch über das Ziel hinaus. Denn schauen wir noch einmal ganz genau hin: im Jahr 2006 fühlten sich lediglich 12 Prozent der Befragten von Werbung in Geschäften gestört. 2007 sind es nun also 18 Prozent. Handywerbung bereitet im Jahr 2007 hingegen immerhin 72 Prozent der Befragten Verdruss und auch TV-Werbung steht dort nicht allzu hoch im Kurs. Der zweite Blick zeigt: Die Ausgaben für PoS-Werbung liegen bei rund 49 Millionen. Ein Volumen, das sicherlich als lächerlich klein gelten darf, vergleicht man ihn mit den Aufwendungen von 780 Millionen Euro im Bereich Plakat oder kaum mehr vorstellbaren Summen, die für Mobile-Advertising oder TV-Werbung Jahr für Jahr ausgegeben werden dürften. Lassen wir die Kirche also im Dorf und stellen fest: Werbung am PoS nervt längst nicht so viele Menschen wie die anderen Werbemedien! Philipp Riediger, geschäftsführender Gesellschafter, COMBERA GmbH Agentur für Werbung und Verkaufsförderung am POS
Matt sagte am 07.04.2008 um 17:12

für mich...

ist SPAM auf dem Handy - wenn unaufgefordert von einem Vertragspartner gesendet - ein Grund das Vertragsverhältnis zu beenden. ...im Gegensatz zum Mail-konto hat das Handy halt keinen Spam-folder, der wichtig von Abfall unterscheidet. Wer will schon in einem wichtigen Meeting/ am Sterbebett/ CandlelightDinner infos über Penis-Enlargement, oder einen neuen Telefontarif? Handywerbung = Markenschädigung
Lena sagte am 27.05.2008 um 14:04

Werbung nur auf Wunsch

Handywerbung ist ein gute Sache, aber nur wenn sie mit dem Einverständnis des Empfängers erfolgt, d.h. angeforderte Newsletter, kostenlose Handyspiele, bei denen vorher auf Werbung hingewiesen wurde etc. Man sollte jedoch davon absehen Leute mit unerwünschten Textmessages zu bombardieren! Mitarbeiterin der Zelfi AG (http://www.zelfi.com/de/)

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