Europäer fürchten um Kaufkraft
Franzosen, Deutsche, Belgier oder Russen eint derzeit ein einziges Thema: die Sorge um ihre Kaufkraft. Das geht aus der heute veröffentlichten Studie "Challenge of Europe" der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) in Nürnberg hervor.
Derzeit beobachten 29 Prozent der Europäer die Entwicklung von Preisen und Kaufkraft mit Sorge. Das ist eine Steigerung von elf Prozentpunkte gegenüber früheren Erhebungen. Besonders groß ist die Sorge in Frankreich. Hier drückt die schwächelnde Kaufkraft knapp die Hälfte der Bevölkerung. Laut dem Institut INSEE lag die Teuerungsrate im Frankreich im März bei 3,2 Prozent. Das war seit 17 Jahren der höchste Monatswert. In Belgien hat sich mit 39 Prozent die Besorgnis vervierfacht, in Österreich fast verdreifacht. In Deutschland stufen mehr als ein Drittel die Kaufkraftentwicklung als dramatisch ein. Lediglich Briten, Niederländer und Spanier sehen die Situation gelassener. Hier sieht nur jeder zehnte Bürger einen Handlungsbedarf. mir
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