26.05.2009
Escada verkauft seine Marken Laurèl, Apriori und Cavita
Ausverkauf bei Escada: Der angeschlagene Modekonzern trennt sich von seinen Marken Laurèl, Apriori und Cavita, die zur Tochter Primera gehören. Käufer ist die mittelständische Beteiligungsgesellschaft Mutares in München. Über den Verkaufspreis vereinbarten die Parteien Stillschweigen.
Der Deal dürfte Escada-Chef Bruno Sälzer eine Verschnaufspause verschaffen, denn er braucht viel Geld, um den Konzern zu retten. Von November bis April verbuchte das Unternehmen einen Verlust von 17,8 Millionen Euro. Im Vorjahreszeitraum hatte das Minus noch bei 6,0 Millionen Euro gelegen. Inklusive der Wertberichtigung und inklusive Primera lag das Minus sogar bei 91,7 Millionen Euro.
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