17.01.2011
Deutscher Medienkongress: Abgesang auf die 360-Grad-Kommunikation
Integrierte Kommunikation lautet mit Blick auf die digitale Werbung das Zauberwort. 360-Grad-Marketing hat wohl abgewirtschaftet. „360 Grad ist tot“ sagt bewusst provokant Thomas Strerath, CEO bei Ogilvy & Mather.
360-Grad-Kommunikation verstanden als der Versuch, Botschaften schlicht in alle Kanäle zu pumpen, sei nicht mehr zeitgemäß. „Wir müssen weg von der Penetrations-Kommunikation“, so Strerath.
Gefragt ist damit Werbung, die in den jeweils relevanten Kanälen – abgestimmt auf Themen, Botschaft und Zielgruppe platziert wird. Das verlange nach relevantem Content, der auf die jeweiligen Situation des Konsumenten in jedem spezifischen Kanal zugeschnitten ist, so Strerath. "Contextual relevant content" könnte demnach die kommende Parole lauten. Eine Fleißarbeit, die nach mehr Zusammenarbeit zwischen Unternehmen und allen beteiligten Agenturen verlangt. „Kooperationsfähigkeit“ fordert daher Lothar Korn, Leiter Marketing-Kommunikation bei Audi, ein. Korn: „Das honorieren wir auch.“ ork
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